Die europäischen Aktienmärkte eröffneten niedriger und warteten noch auf Geschäftsergebnisse | Neueste | WIRTSCHAFT

Die europäischen Aktienmärkte haben niedriger eröffnet, während sie weiterhin auf die veröffentlichten Geschäftsergebnisse und die Verbrauchervertrauensdaten für Juli im Euroraum sowie die Erzeugerpreise in Deutschland im Laufe des heutigen Tages warten.

Bei Börseneröffnung verzeichneten alle Aktienmärkte Rückgänge, wobei Paris mit 0,34 % am stärksten einbrach, gefolgt von Mailand mit 0,33 %; Frankfurt mit 0,23 %; Madrid mit 0,10 % und London mit 0,05 %.

Unterdessen fiel auch der Euro Stoxx50, ein Index, der die größte Kapitalisierung europäischer Unternehmen umfasst, um 0,49 %.

Unterdessen fiel der Hauptindex der Tokioter Börse, der Nikkei, an diesem Donnerstag um 1,23 %, belastet durch Sorgen über eine nachlassende Chip-Nachfrage und deren mögliche Auswirkungen auf die Erholung des Sektors.

Die Wall Street schloss gestern im grünen Bereich und der Dow Jones Industrials, ihr Frühindikator, legte um 0,31 % zu und verzeichnete damit acht Tage in Folge mit Gewinnen, mitten in einer Renditesaison im ersten Halbjahr.

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In Spanien ist inzwischen bekannt, dass Bankinter im ersten Halbjahr dieses Jahres einen Nettogewinn von 418 Millionen Euro erzielte, 54 % mehr, dank höherer Einnahmen in allen Geschäftsbereichen, getrieben durch höhere Zinserträge im Euroraum und durch die Gewinnung von Unternehmen und Kunden.

In den USA werden Philip Morris und die American Airlines Group heute Ergebnisse sowie den Philadelphia Fed Manufacturing Index für Juli und die US-Hausverkäufe für Juni veröffentlichen.

Am Schuldenmarkt sanken die Zinsen der deutschen 10-jährigen Anleihe auf 2,386 %, die der spanischen Anleihe fielen ebenfalls auf 3,430 %.

Bei den Rohstoffen ist Gold um 0,24 % gestiegen und der Preis für eine Unze liegt bei 1985. Brent, die Benchmark für Rohöl in Europa, ist im Tagesverlauf um bescheidene 0,03 % gestiegen und der Preis pro Barrel wird bei 79,48 US-Dollar gehandelt, während West Texas Intermediate (WTI), die Benchmark in den USA, ebenfalls um 0,03 % auf 75,31 US-Dollar pro Barrel gestiegen ist.

Der Euro stieg um 0,17 % und notierte bei 1.121 US-Dollar.

Lora Kaiser

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