(Bloomberg Opinion) — Der deutsche Gasversorger Linde AG beteiligt sich an einem Projekt zur Erzeugung von Brennstoffstrom in Chile, teilte das deutsche Wirtschaftsministerium mit.
Ziel sei es, schwere Nutzfahrzeuge in den Bergbaugebieten des Landes mit sauberer Energie zu versorgen, sagte ein Ministeriumssprecher in Berlin. Chile hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 einer der drei größten Exporteure von grünem Wasserstoff zu werden, und hat Pilotprojekte für synthetische Kraftstoffe gestartet.
Das Projekt wurde nach einem Treffen zwischen dem chilenischen Energieminister Diego Pardow und dem deutschen Vizekanzler Robert Habeck in Berlin angekündigt, bei dem sie eine Vereinbarung zum Ausbau der bilateralen Klima- und Energiepartnerschaft unterzeichneten. Deutschland drängt darauf, Autos mit E-Fuels vom europäischen Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 auszunehmen und solche synthetischen Kraftstoffe zu importieren.
Chiles Vorschlag umfasst einen Elektrolyseur mit einer Kapazität von 12 Megawatt, eine Kohlendioxid-Abscheidungsanlage und eine Methanol/Dimethyl-Syntheseanlage, sagte ein Ministeriumssprecher. Die Kosten werden auf 41,7 Millionen Euro (45,17 Millionen US-Dollar) geschätzt, von denen die Bundesregierung rund 40 % finanzieren wird.
Ursprüngliche Notizen: Linde AG aus Deutschland beteiligt sich an E-Fuels-Projekt in Chile
(Korrigieren Sie den Namen des deutschen Vizekanzlers im dritten Absatz)
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