Die New Yorker Aktienmärkte schlossen gemischt, in einer Sitzung, die von Anzeichen eines erstarkenden US-Arbeitsmarkts geprägt war, was die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik in den USA stärkte und die Risikobereitschaft schwächte. Auch Sorgen über die Gesundheit der Weltwirtschaft belasteten die Stimmung der Anleger angesichts der Anzeichen einer Schwäche in China und Deutschland.
Der Dow-Jones-Index schloss um 0,17 % höher auf 34.500,99 Punkte; Der S&P 500 verlor 0,32 % auf 4.451,20 Punkte; und der Nasdaq fiel um 0,89 % auf 13.748,83 Punkte.
Die Neuanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den Vereinigten Staaten gingen diese Woche auf 216.000 zurück, während von FactSet befragte Analysten einen Anstieg erwarteten. Laut einer Analyse von CMC Markets erwarteten Händler aufgrund dieser Zahl weiterhin eine stärkere US-Wirtschaft und weitere Zinserhöhungen der Federal Reserve (Fed) vor Jahresende.
Zuvor war die Risikobereitschaft auf den globalen Märkten angesichts des Rückgangs der chinesischen Exporte und Importe und des schwachen deutschen verarbeitenden Gewerbes bereits gering. Oanda-Analyst Edward Moya wies auch darauf hin, dass die Nachricht, dass China die Verwendung von iPhones durch Beamte verbietet, einen Belastungsfaktor für die Wall Street darstellt, da dies Unsicherheit darüber schürt, welche Auswirkungen es auf andere Teile der amerikanischen Technologie haben wird.
Insgesamt verzeichnete der Nasdaq-Index die schlechteste Performance der drei Hauptindizes der Wall Street, wobei Apple 2,92 % verlor. Auch Chinese American Depositary Receipts (ADRs) erlitten Verluste, ebenso wie PDD Holdings (-4,9 %) und JD.com (-4,29 %).
Intel trieb den Dow Jones nach oben und stieg trotz der angespannten chinesisch-amerikanischen Beziehungen um 3,24 %. Demnach erzielte der Chiphersteller zum neunten Mal in Folge Gewinne, die längste Serie seit Dezember 2020 Dow Jones News Cable.



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