Deutschland: Verdächtiger des Zugangriffs kommt in psychiatrische Klinik

Die deutschen Behörden gaben am Sonntag bekannt, dass der Syrer, der früher am Tag in einem Hochgeschwindigkeitszug den Messerangriff verübt hatte, bei dem vier Menschen verletzt wurden, in einer psychiatrischen Klinik behandelt wird.

Bei der ersten Begutachtung habe ein Gutachter festgestellt, dass der Angreifer, ein 27-jähriger syrischer politischer Flüchtling, der 2014 ins Land kam, an einer „wahnhaften und paranoiden Schizophrenie“ und einer starken Verantwortungsverschiebung leide, sagte Gerhard Neuhof, a Nürnberg. die zuständige Staatsanwaltschaft Fürth.

Der junge Mann gab an, dass er sich von den Polizisten misshandelt fühle, die ihn beobachten und versuchen sollten, ihn in den Wahnsinn zu treiben; Die Staatsanwälte stellten jedoch klar, dass er nicht das Ziel einer bestimmten Polizeiaktion war.

Der Angreifer wird ins Krankenhaus eingeliefert und wartet auf weitere Tests.

„Es gibt kein Element, das zu einer islamischen Motivation führt“, sagte die örtliche Polizeipräsidentin Sabine Nagel.

Die Polizei wurde gegen 8:00 Uhr GMT (5:00 Uhr GMT) über einen Messerangriff auf den ICE-Hochgeschwindigkeitszug alarmiert, der zwischen Bayern und Hamburg mit etwa 300 Passagieren an Bord verkehrte.

Nach dem Angriff wurden Züge am Bahnhof Seubersdorf im Süden des Landes angehalten und ein großer Polizeiapparat eingesetzt.

Die deutschen Behörden sind besonders seit Dezember 2016 in höchster Alarmbereitschaft hinsichtlich islamistischer Bedrohungen. In diesem Monat wurden bei einem Lastwagenangriff, der von der Gruppe Islamischer Staat behauptet wurde, 12 Menschen getötet. Es war der tödlichste dschihadistische Angriff auf deutschem Boden.

Seit dem Jahr 2000 haben deutsche Behörden 23 solcher Versuche vereitelt.

Ricarda Lange

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