Deutschland und Mexiko intensivieren Allianz der Autoindustrie

Die Handels- und Industriebeziehungen zwischen Mexiko und Deutschland erleben gerade im Automobilsektor große Momente. Derzeit machen die Exporte aus Mexiko nach Deutschland nach Angaben des México Data-Portals, die vom Wirtschaftsministerium erstellt wurden, im Jahr 2021 etwa 7.013 Millionen Dollar aus. Andererseits beliefen sich die Importe auf 15,908 Millionen Dollar, was auf die intensiven wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern hinweist.

Ohne Zweifel ist die Herstellung und der Verkauf von Autos von Mexiko nach Deutschland eine der Stärken dieser großen und komplexen Wirtschaftsbeziehung. Im Jahr 2020 kaufte Deutschland nach offiziellen Angaben Fahrzeuge im Wert von 1,707 Millionen US-Dollar aus Mexiko. Bundesbehörden wie Puebla, Mexiko-Stadt, Guanajuato und der Bundesstaat Mexiko gehören zu den Hauptnutznießern der Autoverkäufe nach Deutschland.

In diesem Zusammenhang hat der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard am 2. Februar 2022 über seinen Twitter-Account Fotos von seinem jüngsten Besuch in Ciudad Modelo, Puebla, geteilt, wo der deutsche Automobilhersteller Audi das E-Tron-Modell und die elektrische Pkw-Busverbindung herstellt .

Auf seiner Tour besuchte Ebrard das Spezialisierungszentrum für den Automobilsektor, wo er mit jungen Menschen sprach, die in den Werken von Audi arbeiten und die Ladestationen nutzen können, die das Unternehmen seit 2020 in Puebla installiert hat. Auch dieser Besuch bei Audi wurde besucht. von Martha Delgado, stellvertretende Ministerin für multilaterale Angelegenheiten und Menschenrechte, und Olivia Salomón, Wirtschaftssekretärin der Regierung von Puebla.

Andererseits kündigte auch das deutsche Unternehmen Bosch an, die Kapazität des Werks in Querétaro zu erweitern, das sich der Herstellung von Automobiltechnik widmet. Der Plan sieht die Installation einer neuen Hightech-Produktionslinie und eines Lagers auf etwa 12.000 Quadratmetern vor. Diese Erweiterung stellt eine Investition von 146 Millionen US-Dollar dar, was die Belegschaft des Standorts mit der Schaffung von 400 neuen Arbeitsplätzen mehr als verdreifachen würde.

„Die Erweiterung des Werks Querétaro ist ein Beispiel für das Engagement von Bosch in Mexiko für die Hightech-Entwicklung. Dies ist auch eine Anerkennung der hohen Produktivität unseres Partners aus Querétaro“, sagte René Schlegel, Präsident von Bosch Mexiko.

Mexikos Botschafter in Deutschland, Francisco Quiroga, feiert die in dieser Woche bekannt gegebene Investition von Bosch in Querétaro. „(Diese Ankündigung) ist ein Beispiel dafür, dass Mexiko die richtige Plattform für Wetten mit dem größten Potenzial ist“, schloss Botschafter Quiroga, der erklärte, dass die Industrieallianz zwischen Mexiko und Deutschland eine Säule der Mobilität in Europa und Nordamerika sei.

Rafael Schröder

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