Deutschland und Italien kündigten Teilverkäufe der Deutschen Telekom und Eni an, im Gegensatz zu Spanien mit Telefónica

Deutschland und Italien haben im Gegensatz zu Spanien die Veräußerung ihrer öffentlichen Unternehmen angekündigt. Der Unterschied in den Bewegungen zwischen den drei europäischen Partnern ist aufgrund der Einkaufsspirale, die Staatsunternehmen (Sepi) in den letzten Wochen erfasst hat, sehr auffällig. In allen Fällen handelt es sich bei diesen Sektoren um Unternehmen und strategische Sektoren, obwohl die von der Regierung getroffenen Entscheidungen entgegengesetzter Natur sind.

Die von Olaf Scholz geführte Bundesregierung hat beschlossen, die öffentliche Beteiligung an der Deutschen Telekom durch den Verkauf von 110 Millionen Aktien des deutschen Betreibers zu reduzieren. Dieses Eigentumsvolumen entspricht 2,2 % des Telekommunikations-Aktienkapitals bei einem Stückpreis von 22,13 Euro, so dass sich die Einnahmen aus der Staatskasse auf 2,434 Millionen belaufen. Der Verkaufspreis der Transaktion, der durch beschleunigte Platzierungen bei institutionellen Anlegern erzielt wird, stellt einen Abschlag von 2,2 % im Vergleich zu 22,64 Euro dar, die am Ende der Sitzung vom vergangenen Montag verzeichnet wurden.

Aus all diesen Gründen reduzierte die Staatsbank KfW – das deutsche Äquivalent des spanischen ICO – ihren Anteil an der Deutschen Telekom auf 27,8 %. Dennoch bleiben die KfW und die Bundesrepublik Deutschland die größten Anteilseigner des Betreibers. „Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums undl Die KfW nutzte auch im ersten Halbjahr dieses Jahres die stabilen Börsenbedingungen für ihre Privatisierungsbemühungensagte Tim Armbruster, KfW-Schatzmeister.

Nach Angaben der Agentur Efe wurde das deutsche Unternehmen von der Investmentbank Rothschild & Co. beraten. Deutschland und Sullivan & Cromwell, vorläufig Als gemeinsame Underwriter fungierten die Deutsche Bank Aktiengesellschaft, die JP Morgan SE und die Morgan Stanley Europe SE. Bundesfinanzminister Christian Lindner erklärte, dass man als bürgerlicher „Vermögensverwalter“ Staatsanteile nicht an private Unternehmen verkaufen müsse. „Damit schließen wir jedoch nicht die Lücke, sondern nutzen die Einnahmen für die Modernisierung der Bahn (ohne neue Schulden und Zinsen)“, sagte er. Ebenso verkaufte Deutschland im vergangenen Februar 4 % des Postkonzerns. DHL etwa 2,2 Milliarden Euro.

Andererseits hat die Transalpine-Regierung gerade den Verkauf von 2,8 % des Ölkonzerns Eni abgeschlossen, für den der Transalpine-Staat 1,4 Milliarden Euro aufgebracht hat. Diese Übertragung ist Teil eines Desinvestitionsplans im Wert von bis zu 20 Milliarden Euro an großen Staatsunternehmen. Der nächste Schritt besteht darin, die 29,26 % zu vermarkten, die Italien an Poste Italiane besitzt, was einem Wert von rund 4,4 Milliarden entspricht.

Im Fall Spaniens hingegen erfüllte Sepi am 20. Mai sein Regierungsmandat, nachdem es insgesamt 567.016.155 Telefónica-Aktien zu einem Durchschnittspreis von 4,0295 Euro pro Aktie erworben hatte. Auf diese Weise erreichte der Gesamtbetrag der Operation fast 2,285 Millionen Euro. Zu diesem Aktienpaket kommen 541 Titel hinzu, die SEPI bereits im Telekommunikationsportfolio besitzt, sodass sich die Gesamtzahl der Titel auf 567 Millionen Aktien beläuft.

Andererseits und nach Angaben der Agentur Europa Press genehmigte das Finanzministerium im vergangenen April eine Finanzspritze von 1.000 Millionen Euro an Sepi für den Kauf von Anteilen an Telefónica, wie aus einem Bericht der Allgemeinen Intervention der Staatsverwaltung hervorgeht. Staat (IGAE).




Lora Kaiser

"Unternehmer. Preisgekrönter Kommunikator. Autor. Social-Media-Spezialist. Leidenschaftlicher Zombie-Praktiker."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert