Deutschland und die WHO eröffnen Geheimdienstzentren zur Krankheitsbekämpfung

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation Tedros Ghebreyesus haben ein Geheimdienstzentrum zur Bekämpfung von Pandemien und endemischen Krankheiten eingeweiht. Ziel ist es, die Gesellschaft vor Bedrohungen für die globale Gesundheit vorzubereiten und zu schützen.

Die Initiative erhielt eine Anfangsinvestition von 100 Millionen US-Dollar von der deutschen Regierung und baute Partnerschaften mit Fachleuten verschiedener Disziplinen auf. Mit fortschrittlicher Technologie wird das Zentrum in der Lage sein, Daten, Tools und Communities zu verbinden und so mehr Wissen zum Wohle der Allgemeinheit bereitzustellen.

WHO-Generaldirektor Tedros Ghebreyesus.

WHO-Generaldirektor Tedros Ghebreyesus.

Bemühung

Laut Tedros muss die Welt in der Lage sein, neue Krankheiten zu erkennen, die das Potenzial haben, zu Pandemien zu werden, und Kontrollmaßnahmen in Echtzeit zu überwachen, um ein wirksames Risikomanagement für Pandemien und Epidemien zu schaffen. Für ihn wird das Zentrum eine Schlüsselrolle bei diesen Bemühungen spielen, indem es Innovationen in der Datenwissenschaft nutzt, um die Reaktionszeiten im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu überwachen und zu verkürzen und so ein System für den Austausch und die Erweiterung globaler Kenntnisse in diesem Bereich zu schaffen.

Das in Berlin ansässige Zentrum wird von Chikwe Ihekweazu geleitet, der derzeit Generaldirektor des Nigerian Center for Disease Control ist. Im Rahmen des WHO-Notfallprogramms arbeitet das Projekt mit Ländern und Partnern auf der ganzen Welt zusammen.

„Die Vorbereitung auf Pandemien und Epidemien muss durchgeführt werden, bevor es zu einem Ausbruch kommt“, sagte Tedros. „Die Generierung und Analyse von Daten sowie die Fähigkeit, das Risiko von Krankheitsereignissen in einem frühen Stadium besser zu erkennen und einzuschätzen, bevor sie größer werden und Tod und soziale Störungen verursachen, stehen im Mittelpunkt des WHO-Zentrums“, schloss der WHO-Chef.

Die WHO hat 15 Millionen US-Dollar bereitgestellt, um die Global Initiative for Childhood Cancer zu gründen

Die WHO hat 15 Millionen US-Dollar bereitgestellt, um die Global Initiative for Childhood Cancer zu gründen

Ricarda Lange

"Zertifizierter Analyst. Hipster-freundlicher Entdecker. Beeraholic. Extremer Web-Wegbereiter. Unruhestifter."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert