Mehr als 250.000 Menschen beteiligten sich an Protesten in mehr als hundert deutschen Städten, um gegen angeblich rechte Pläne zur Abschiebung von Einwanderern zu protestieren. Am Sonntag werden in Berlin und anderen Städten neue Demonstrationen erwartet.
In 100 Städten in Deutschland gingen Menschengruppen auf die Straße Proteste gegen rechtsextreme Gruppen nach dem Skandal letzte Woche, bei dem mehrere Mitglieder der rechtsextremen Partei entlarvt wurden Alternative für Deutschland (AfD) Sie diskutierten über die Abschiebung von Einwanderern. Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich mehr als 250.000 Menschen an der Demonstration. Ein weiterer Marsch ist geplant für Sonntag in Berlin und anderen Städten des Landes.
Tausende in Frankfurt: „Wir sind die Mehrheit“
In Frankfurt mehr als 35.000 Demonstranten Sie gingen auf die Straße. Hier, wie auch in anderen Städten, trugen sie Transparente mit der Aufschrift: „Kein Mensch ist illegal“, „Nie wieder 1933“ und „Hass ist keine Meinung.“ „Wir sind vereint als Demokraten gegen Menschenfeinde in unserem Land“, sagte Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef bei der Kundgebung. Ich hoffe, ich bin hier nicht allein. Aber es gibt viele Leute. „Es ist toll zu wissen, dass wir die Mehrheit sind“, sagte Meron Mendel, Direktor der Anne-Frank-Gedächtnisstiftung in Frankfurt, gegenüber „Euronews“.
Auch am Freitagnachmittag demonstrierten Zehntausende Menschen Hamburg um es wahr zu machen gegen die AfD.
Rechte Veranstaltung mit Plänen zur Abschiebung von Einwanderern
Letzte Woche berichtete „Corretiv“ a angeblich rechtsextremes Treffen im November, an der Mitglieder der extremistischen Identitären Bewegung und der rechtsextremen AfD teilnahmen. Ein prominentes Mitglied der Identitären Bewegung, der österreichische Staatsbürger Martin Sellner, stellte seine Vision von „Remigration“ bis hin zur Abschiebung vor.
Das Die AfD versuchte, sich von dem Treffen zu distanzieren, gaben an, dass sie in keiner organisatorischen oder finanziellen Verbindung zu der Veranstaltung stünden, dass sie nicht für die Diskussionsinhalte verantwortlich seien und dass die anwesenden Mitglieder dies ausschließlich in persönlicher Funktion täten. Einer der AfD-Führer trennte sich jedoch von einem bei dem Treffen anwesenden Berater und kritisierte die Nachricht selbst.
Zusätzliche Quellen • Enrique Barrueco (Sprecher)



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