Eine Statue des deutschen Kardinals Franz Hengsbach wird vor einer Kathedrale in Westdeutschland entfernt, nachdem Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs öffentlich wurden, sagten Vertreter der katholischen Kirche am Freitag.
An der Stelle, an der eine Statue des 1991 verstorbenen Kardinals gestanden habe, solle ein Denkmal für Opfer sexuellen Missbrauchs entstehen, teilte die dpa unter Berufung auf Thomas Zander, Rektor des Essener Doms, mit.
Um die Statue in der Gegend gibt es Kontroversen Essener Dom, löste am Dienstag aus, als die deutschen Diözesen Essen und Paderborn bekannt gaben, dass sie eine Untersuchung zu mindestens drei gegen Hengsbach erhobenen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs eingeleitet hätten.
Zwei der Vorwürfe stammen aus den 1950er und 1960er Jahren. Im ersten Fall wurde behauptet, Hengsbach habe 1954 ein 16-jähriges Mädchen missbraucht, als er noch Weihbischof in der deutschen Stadt Paderborn war.
Der zweite Fall ereignete sich im Jahr 1967, als Franz Hengsbach während seines Aufenthalts in Essen, als er bereits Bischof war, angeblich eine andere Frau angegriffen hatte.
Der letzte Vorwurf wurde vom dritten Opfer im Oktober 2022 erhoben.
Hengsbach gründete 1958 das Bistum Essen, das er bis zu seinem Tod 1991 im Alter von 80 Jahren leitete.



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