Die Sozialdemokraten (SPD), die Grünen und die Liberaldemokraten (FDP), mögliche Koalitionspartner der neuen deutschen Regierung, waren sich einig, dass der Coronavirus-Epidemie-Notstand des Landes im November enden soll. Pressekonferenz an diesem Mittwoch (27.10.2021).
Das bedeutet jedoch nicht das Ende aller Schutzmaßnahmen. Übergangsregelungen sollten dafür einen rechtlichen Rahmen schaffen, hieß es.
Sollten die Pläne potenzieller Koalitionspartner umgesetzt werden, endet die Frist für das Auslaufen des Ausnahmezustands am 25. November. Übergangsregelungen sollten daher die Verabschiedung einheitlicher Maßnahmen auf nationaler Ebene ermöglichen, damit kein Mosaik unterschiedlicher Anforderungen an das Coronavirus zwischen den einzelnen Bundesländern entsteht.
Arbeitsgruppe beginnt Verhandlungen im Detail
Die Verhandlungen über eine Regierungskoalition in Deutschland mit der Grünen und Liberalen (FDP) unter Führung der Sozialdemokratischen Partei (SPD) wurden heute mit dem Beginn von Gesprächen zwischen 22 Arbeitsgruppen detailliert.
Jede Gruppe besteht aus vier bis sechs Vertretern jeder an den Verhandlungen beteiligten Seite, die etwa 300 Personen repräsentieren, darunter Sozialdemokraten, Grüne und Liberale.
Es ist geplant, dass die Gespräche am 10. November enden, wonach jede Arbeitsgruppe Positionspapiere zu verschiedenen diskutierten Themen vorlegt.
Das Hauptverhandlungsteam, das sich unter anderem aus Kandidaten der Wahlen im September und Parteipräsidenten zusammensetzt, muss dann offene Fragen klären, um bis Ende November einen Koalitionsvertrag zu erzielen.
Dies muss noch intern von jeder Partei vereinbart werden.
Sein Ziel ist es, Olaf Scholz, einen Kandidaten für die Bundestagswahl der Sozialdemokratischen Partei vom 26.
Die formellen Verhandlungen zur Bildung einer Regierungskoalition begannen am vergangenen Donnerstag mit einem Treffen, an dem sechs Vertreter jeder Partei sowie Arbeitsgruppenleiter teilnahmen.
Zuvor hatten Gespräche sowohl auf bilateraler Ebene – zwischen Grünen und Liberalen – stattgefunden, um zu prüfen, ob es tatsächlich eine Möglichkeit für engere Positionen gibt, etwa getrennte Formationen mit den Sozialdemokraten und den Christdemokraten, als auch mit einem Trio von Sitzungen.
Der neue Bundestag hat gestern eine konstituierende Sitzung abgehalten, wonach auf Wunsch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mitglieder seiner Regierung, darunter Scholz als Vizekanzler und Minister des Finanzwesens führen sie weiterhin ihre derzeitigen Positionen aus.
CP (efe, dpa, Tagesschau)



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