Deutschland schied bei der Frauen-Weltmeisterschaft erstmals in der Gruppenphase aus

An diesem Donnerstag verabschiedete sich die deutsche Nationalmannschaft von der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen. Das frühe Ausscheiden (Gruppenphase) der deutschen Mannschaft führte zu einer beispiellosen Aktion.

In der Ideenfolge schieden elf deutsche Spieler, zwei aufeinanderfolgende Weltmeister (USA 2003 und China 2007), zum ersten Mal in ihrer Geschichte in der Eröffnungsrunde der Weltmeisterschaft aus.

Nach dem überraschenden Sieg Marokkos über Kolumbien schieden europäische Mannschaften aus dem großen Sportereignis aus.

Wie das Sprichwort sagt: „Es gibt immer ein erstes Mal“, doch für Martina Voss-Tecklenburg, Trainerin der deutschen Mannschaft, war das Ausscheiden „eine völlige Katastrophe“.

„Wenn man es als sportliche Katastrophe betrachten will, dann ist das schwer zu bestreiten. Es ist eine totale Katastrophe“, sagte Voss-Tecklenburg auf einer Pressekonferenz.

Als er von den Medien in der Mixed Zone angesprochen wurde, wies der Stratege die Sportpresse seines Landes unverblümt zurück: „Unser technisches Personal wird natürlich darüber reden, was passiert ist und was wir anders hätten machen können, aber das kann ich nicht.“ Analyse eineinhalb Stunden nach dem Spiel.

„Aber natürlich sind wir enttäuscht, wir sind frustriert. Insgesamt haben wir nie unser Bestes gegeben“, sagte er.

Allen Widrigkeiten zum Trotz wurde erwartet, dass die deutsche Mannschaft einen besseren Job machen würde, aber die Bayern landeten mit vier Punkten auf dem dritten Tabellenplatz.

Kolumbien wiederum qualifizierte sich für das Achtelfinale, indem es in der Gruppe H den ersten Platz belegte, trotz einer überraschenden 0:1-Niederlage gegen Debütant Marokko, der ebenfalls in die zweite Runde einzog.

Marokko vs. Kolumbien und das Unentschieden Deutschlands gegen Südkorea sorgten für das Ausscheiden der europäischen Mannschaft, einem der Favoriten auf den Titel der Weltmeisterschaft 2023 Australien/Neuseeland.

Herrick Vogt

„Professioneller Alkoholwissenschaftler. Speck-Junkie. Web-Evangelist. Lebenslanger Denker. Kaffee-Geek.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert