Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sagte, er werde mögliche Sanktionen in Betracht ziehen, wenn Torhüter Manuel Neuer bei der WM 2022 in Katar die bunte One-Love-Armbinde trug, um Vielfalt und Inklusion zu fördern.
„Ich persönlich wäre sehr bereit, das Bußgeld zu zahlen“, sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf am Freitag (18.11.2022). „Dies ist keine politische Erklärung, sondern unterstützt die Menschenrechte“, fügte er hinzu.
Die Organisation des Turniers, das am Sonntag begann, stand ganz im Zeichen der Sorge um die Rechte von Arbeitern, Frauen und der LGBTI-Gemeinschaft im Emirat.
Die FIFA riet den 32 teilnehmenden Teams Anfang November nach den Worten ihres Präsidenten Gianni Infantino, sich „auf den Fußball zu konzentrieren“ und forderte die Mannschaften auf, „nicht mehr moralische Lektionen zu erteilen“.
Ebenso haben Weltorganisationen Dänemark verboten, in einem Trikot für Menschenrechte zu trainieren.
Zudem bekräftigte Neuendorf an diesem Freitag, dass der DFB die Kandidatur von Infantino, einziger Kandidat bei der Wahl im März 2023 und Fifa-Chef seit 2016, nicht unterstütze.
Der viermalige Weltmeister Deutschland bestreitet am 23. November sein erstes Spiel gegen Japan.
afp/dpa/rr



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