In Wolfsburg konnte es niemand glauben. Am Ende des Spiels stand es zwischen Deutschland 1 und Japan 4, und Japan wird angesichts der Verwirrung vor Ort auf mehr hoffen. Die deutsche Mannschaft erlitt einen schweren Schlag, der eine Krise verschärfte, die vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Sie sind seit fünf Spielen sieglos, davon vier zu Hause, und die Kontinuität von Hans Flick als Trainer wird zunehmend in Frage gestellt.
Inmitten all dessen bekamen sie Erleichterung: Sie qualifizierten sich für die Euro 2024, weil sie die Organisatoren waren. Deshalb spielten sie nur ein Freundschaftsspiel, das nicht optimal, genauso oder sogar schlechter war als beim Ausscheiden in der ersten Runde der Weltmeisterschaft in Katar, wo sie ebenfalls gegen Japan verloren. Und was als nächstes passieren wird, wird gar nicht so einfach sein: Am Dienstag empfangen sie in Dortmund den Vizeweltmeister Frankreich.
Der Spielstand von 1:4 ist im gesamten deutschen Fußball sehr laut. Angefangen bei ihrem neuen Kapitän wie Ilkay Gündogan. Der Mittelfeldspieler von Barcelona stand auf und war aufrichtig. „Japan ist uns in allen Belangen eindeutig besser und überlegen“, begann er. „Noch weiter, Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, vier oder fünf Mal haben sie es alleine gegen ter Stegen gemacht. „Das darf auf diesem Niveau nicht passieren“, kritisierte er sich selbst.
Aber das ist erst der Anfang. Gündogan stellte die Frage, ob Deutschland derzeit in der Lage sei, mit den Besten zu konkurrieren. „Aus spielerischer Sicht Wir sind nicht auf dem gleichen Niveau wie andere Teams. Das ist schwierig und enttäuschend, weil wir bestimmte Erwartungen an uns selbst haben, aber Trends sprechen für sich. „Ab einem gewissen Punkt weichen Erwartungen und Realität so stark voneinander ab, dass man akzeptieren muss, dass wir nicht gut genug sind“, gab er zu.
„Jetzt stellte sich heraus, dass wir nicht gut genug waren, vielleicht dachten wir auch, wir wären besser, als wir wirklich waren“, lautete Gündogans sehr hartes Ende., bittere Realität. Joshua Kimmich sagte das Gleiche, sprach von einem „Mangel an Selbstvertrauen“ und hinterließ einen weiteren Satz, der Nachhall fand: „Wir haben seit der WM kein gutes Spiel mehr gemacht.“
Deutschlands historische Spieler sind von entscheidender Bedeutung
Lothar Matthäus, Weltmeister und häufiger Besucher der Jacke, hatte das Gefühl, dass die Spieler den Trainer nicht unterstützten. „Wir müssen den Trainer unterstützen. Aber etwas stimmte nicht … Etwas war passiert, etwas war passiert. Und Ich glaube nicht mehr ganz, was die Spieler sagen. Denn sie sagten, sie müssten Hansi Flick etwas zurückgeben. Warum haben sie also seit Monaten nichts zurückgegeben? „Es hat mich sehr weise gemacht“, erklärte er.
Rudi Völler, ebenfalls Weltmeister Italia 90 und Finalist als Trainer im Jahr 2002, schwieg nicht obwohl er Auswahldirektor des Deutschen Bundes (DFB) war. „Ich war ein wenig überrascht. Das ist bedauerlich, aber auch eine wohlverdiente Niederlage.. Krank. „Wir stehen einfach nicht mehr im Rampenlicht“, sagte er. auf RTV.
Und er will Flicks Kontinuität als Trainer auch nicht garantieren. „Zuerst müssen wir uns beruhigen. Dann spielen wir gegen Frankreich. Deshalb sollten wir zuerst nachdenken und darüber nachdenken, was als nächstes passieren wird. Wir werden später sehen …„
Deutschlands Spiel nach der WM 2022 in Katar
- 2:0 vs. Peru (links)
- 2-3 vs. Belgien (links)
- 3-3 vs. Ukraine (links)
- 0-1 vs. Polen (V)
- 0-2 vs. Kolumbien (links)
- 1-4 vs. Japan (links)



„Professioneller Alkoholwissenschaftler. Speck-Junkie. Web-Evangelist. Lebenslanger Denker. Kaffee-Geek.

