Das Vertrauen der deutschen Geschäftsleute in den IFO-Index blieb im Oktober stabil. Er wiederholte die Daten, indem er bei 94,6 Punkten stand, genau wie in der im September veröffentlichten Umfrage. Trotz der Tatsache, dass die Benchmark besser als erwartet abgeschnitten hat, erwarten die Analysten übereinstimmend, dass sie auf 94,5 fallen wird, was immer noch nahe an dem Niveau ist, das im August verzeichnet wurde (94,3 Punkte), als sie die Tiefststände von 2012 erreichte.
„Die deutsche Wirtschaft ist stabil“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest in einer Erklärung. Der Anstieg des IFO-Index kam von den Geschäftserwartungen, die sich auf 91,5 erholten, verglichen mit 90,9 im September. Die aktuelle Klimawahrnehmung ging weiter zurück und lag bei 97,8 Punkten, acht Zehntel weniger als im September.





Gute Nachrichten kamen aus dem verarbeitenden Gewerbe, das den rückläufigen Trend beendete. Im Oktober stieg er von -6,4 im Vormonat auf -5,5 Punkte. Bei den Dienstleistern erreichte das Vertrauen seinerseits den Wert des Vormonats von 16,6 Punkten.
Das Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich dank deutlich gestiegener Erwartungen im Großhandel verbessert und liegt laut Ifo-Institut bei -3,3 Punkten. Allerdings fällt die Einschätzung der aktuellen Lage sowohl im Großhandel als auch im Einzelhandel etwas weniger positiv aus. Im Bausektor fiel der Index derweil um acht Zehntel auf 21,3 Punkte.





Die Geschäftsvertrauensdaten stellen für Deutschland eine Verschnaufpause inmitten eines Sturms von Wirtschaftsdaten dar. Das gab gestern der Oktober-PMI bekannt Der Privatsektor begann zum ersten Mal seit sechs Jahren mit der Vernichtung von Arbeitsplätzen. Der Handelskrieg und die Ungewissheit über den Brexit forderten ihren Tribut von der ersten Euro-Wirtschaft. In Ermangelung einer offiziellen Bestätigung ist Deutschland im dritten Quartal dieses Jahres in eine technische Rezession eingetreten. Die große Frage ist, ob es eine sein wird kurze und kurze Situationen oder mehr als von Regierung und Bundesbank erwartet.



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