Deutschland bekräftigt, seine Unterstützung für die Ukraine „so lange wie nötig“ aufrechtzuerhalten

BERLIN, 28 (DPA/EP)

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat zugesichert, angesichts eines möglicherweise jahrelangen Krieges mit Russland ihre militärische und finanzielle Unterstützung für die Ukraine „so lange wie nötig“ aufrechtzuerhalten.

„Auch die Ukraine verteidigt unsere Freiheit, unseren Frieden. Und wir unterstützen sie finanziell und militärisch so lange wie nötig“, sagte Baerbock und fügte hinzu, dass „leider“ davon ausgegangen werden müsse, dass Kiew im nächsten Jahr „immer noch neue schwere Waffen brauche“. Sommer.

So erklärte der deutsche Außenminister, dass „die soziale Spaltung Europas Teil des Krieges“ des russischen Präsidenten Wladimir Putin sei: „Das wird ein schwieriger Weg, aber es ist Teil unserer politischen Verantwortung, das durch hohe soziale Ungleichgewicht verursachte Ungleichgewicht abzubauen Energiepreise“, sagt er.

Baerbock hat deshalb an die deutsche Bevölkerung appelliert, Kriegsmüdigkeit nicht zur Normalität werden zu lassen, auch wenn die „Folgen des Energiekriegs“ „in der eigenen Tasche“ zu spüren seien.

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Thomas Haldenwang, hat der deutschen Zeitung „Bild“ versichert, dass in Deutschland wegen der hohen Energiepreise keine großangelegten gewalttätigen Proteste zu erwarten seien.

Baerbock hatte im Juli vor einem möglichen „Volksaufstand“ im Falle einer Gasknappheit gewarnt, diese Aussage aber später wieder zurückgenommen. Daher hat Haldenwang die Behörden gewarnt, alle Szenarien zu prüfen.

Friederic Beck

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