Deutschland begrüßt Marokkos Schritt zur Beendigung der diplomatischen Krise

Der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Christofer Burger, betonte auf einer Pressekonferenz, es liege im Interesse der beiden Länder, „sehr breite und gute diplomatische Beziehungen“ zu pflegen, Berlin begrüßte daher „die eingeleiteten Schritte“. [por Rabat] gegen Ende der diplomatischen Krise“.

Burger fügte hinzu, der beste Weg, um „gegenseitige Erwartungen zu klären“, sei der Dialog, „der durch eine zeitnahe Ernennung eines bereits ernannten deutschen Botschafters intensiviert werden könnte“.

In Bezug auf den Status der Westsahara, einer ehemaligen spanischen Kolonie, die 1975 von Marokko annektiert und von der unabhängigen Polisario-Front beansprucht wurde, betonte Burger, dass Deutschlands Position bekannt, unverändert und im Einklang mit Deutschlands Position stehe. Europäische Union (EU) und die Vereinten Nationen.

In diesem Zusammenhang bekräftigte er, dass Deutschland weiterhin die Bemühungen um eine „gerechte, dauerhafte und akzeptable politische Lösung für alle Parteien“ gemäß den Resolutionen der Vereinten Nationen unterstützt, die seit 1991 ein Referendum über die Selbstbestimmung in der Region vorsehen .Sahraui.

„Der 2007 von Marokko vorgeschlagene Autonomieplan kann einen wichtigen Beitrag leisten, um einer Lösung näher zu kommen“, fügte Burger hinzu.

Marokko eröffnete im Mai 2021 eine diplomatische Krise mit Deutschland, als es als Reaktion auf „feindliche Handlungen“ den Botschafter nach Berlin einbestellte, da die deutschen Behörden die Souveränität Marokkos über die Westsahara in Frage gestellt hatten.

In einer diplomatischen Note zu den bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Marokko, die im Dezember 2021 vom Auswärtigen Amt aktualisiert wurde, bekräftigte Berlin sein Bekenntnis zum UN-geführten Prozess für die Westsahara und verwies auf den „wichtigen Beitrag“ Marokkos zur Autonomie.

In der Note bezeichnete Deutschland Marokko zudem als „einen wichtigen Partner der Europäischen Union und Deutschlands in Nordafrika“ und unterstrich seine Bedeutung als „Verbindungsstück“ zwischen Nord und Süd.

Marokko kündigte später an, die diplomatische Zusammenarbeit mit Deutschland angesichts „positiver Ankündigungen und konstruktiver Positionen“ der neuen Bundesregierung fortzusetzen.

Marokko gab am Mittwoch bekannt, dass es eine Botschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an König Mohamed VI.

Ricarda Lange

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