SieÄhnliche Verfahren waren zuvor in der Schweiz gescheitert, wo Horst Schmidt, Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach, allesamt hochrangige DFB-Funktionäre, sowie der frühere Fifa-Generalsekretär Urs Lindi eine Entschädigung von 705.000 Schweizer Franken (rund 640.000 Euro) erhielten.
Niersbach und Zwazinger, der Präsident des DFB, Schmidt, der frühere Schatzmeister, und Linsi wurden wegen Betrugs und Beteiligung an Betrug angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, 2005 eine Zahlung des Deutschen Bundes an die FIFA in Höhe von 6,7 Millionen Euro zu Unrecht deklariert zu haben, Geld, das als Beitrag zur Gala zur WM 2006 eingefordert wurde, was jedoch nie geschah.
Mit der umstrittenen Überweisung sollte 2002 ein Privatdarlehen des inzwischen verstorbenen Geschäftsmanns Robert Louis-Dreyfus an den Vorsitzenden des WM-Organisationskomitees von 2006, Franz Beckenbauer, zurückgezahlt werden.
Das Geld würde auf einem Firmenkonto des ehemaligen Fifa-Vizepräsidenten Mohamed bin Hammam landen, der inzwischen wegen Korruption suspendiert ist.
Ein weiteres Verfahren gegen Beckenbauer, eine zentrale Figur des Skandals, wurde 2019 wegen des Gesundheitszustands des ehemaligen Spielers eingestellt. Alle Angeklagten bekannten sich nicht schuldig.
Die unabhängige Ethikkommission der FIFA schloss im Februar 2021 Verfahren gegen Beckenbauer, Zwanziger und Schmidt verjährt ab.



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