Ende Juni wurde in Weißrussland ein Deutscher zum Tode verurteilt. Rico Krieger wurde zum Erschießungskommando verurteilt.
Krieger wurden wegen mehrerer Verbrechen angeklagt, darunter Terrorismus und Söldnertätigkeit. Der 30-jährige Mann steht im Verdacht, die Explosion verursacht zu haben und gehörte zum Kalinouski-Regiment, einer Gruppe belarussischer Kämpfer, die in der Ukraine freiwillig gegen Russland kämpften. Das gab die belarussische Menschenrechtsorganisation Viasna bekannt. Das deutsche Außenministerium bestätigte Kriegers Urteil.
Deutsches Rotes Kreuz
Krieger, der Berichten zufolge als Ersthelfer für das Deutsche Rote Kreuz arbeitete und zuvor bewaffneter Sicherheitsbeamter der US-Botschaft in Berlin war, wurde laut Viasna in einem Prozess, der teilweise hinter verschlossenen Türen stattfand, für schuldig befunden. Die offizielle belarussische Nachrichtenagentur hat hierzu nichts berichtet.
Laut Viasna ist dies das erste Mal, dass in Weißrussland jemand wegen Söldneraktivitäten angeklagt wurde. Es ist das einzige Land in Europa, das die Todesstrafe anwendet. Dies gilt für die Bestrafung schwerer Verbrechen wie Terrorismus und Landesverrat.
Das deutsche Außenministerium sagte, es stehe in „intensivem“ Kontakt mit den belarussischen Behörden und Krieger. „Die Todesstrafe ist eine grausame und unmenschliche Strafe, die Deutschland unter allen Umständen ablehnt“, erklärte das Ministerium. „Wir fordern seine weltweite Beseitigung. »
19.07.2024 20:17:24
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