Berlin, 20. September (EFE).- Deutschlands Gasreserven haben 90 % ihrer Kapazität erreicht, mehrere Wochen früher als geplant, wie heute vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen ARD veröffentlichte Daten zeigen.
Laut der Quelle hatte es letzte Woche 90,07 % seiner Kapazität erreicht. Die Bundesnetzagentur teilt den Stand der Einlagen regelmäßig mit zweitägiger Verspätung mit.
Damit ist die Lagerstätte trotz der reduzierten Versorgung aus Russland über die Gaspipeline Nord Stream noch vor dem von der Regierung von Bundeskanzler Olaf Scholz gesetzten Ziel gefüllt.
Anfang September waren 85 % erreicht, das Niveau, das für den 1. Oktober festgelegt worden war.
Das Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ist der Ansicht, dass die staatlichen Lagerhäuser bis zum 1. November 95 % ihrer Kapazität erreichen müssen, um sicherzustellen, dass es in der Wintersaison keine Versorgungsengpässe gibt.
Die Lieferkürzungen aus Russland wurden nach Angaben des Ministeriums durch Gaslieferungen aus Norwegen, den Niederlanden und den Niederlanden ausgeglichen.
Bis Ende des Jahres werden zwei Flüssiggasterminals an der Nordseeküste in Betrieb gehen, die ersten beiden davon werden Deutschland gehören.
Scholz prognostiziert, dass sich Deutschland bis Ende 2023 ohne Gas aus Russland versorgen kann, das dem Land bis zum Beginn des Einmarsches in die Ukraine 55 Prozent der Gesamtimporte dieser fossilen Energieträger bescherte.
Die deutsche Bundeskanzlerin wird am kommenden Wochenende Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar bereisen, um vor allem Lösungen für die Energiekrise zu finden. EFE
gc/ah
� EFE 2022. Die Neuverteilung und Neuverteilung des gesamten oder eines Teils des Inhalts des EFE-Dienstes ist ohne die vorherige und ausdrückliche Zustimmung von Agencia EFE SA ausdrücklich untersagt



„Unternehmer. Preisgekrönter Kommunikator. Autor. Social-Media-Spezialist. Leidenschaftlicher Zombie-Praktiker.“

