Paris/Berlin (Euractiv/EuroEFE).- Schlechte Übersetzung oder Missverständnis? Die extreme Rechte in Deutschland war gezwungen, einige ihrer jüngsten Äußerungen zu ihrer Einwanderungspolitik zu ignorieren, um ihre Kollegen in Frankreich und Europa nicht zu verärgern, die – allesamt – in dieser Frage eine unflexible Politik verfolgen.
Nach jüngster Kritik der französischen rechtsextremen Führerin Marine Le Pen an deutschen rechtsextremen Formationen Alternative für Deutschland (AfD) für sollte „Rückwanderung“ unterstützen„Die deutsche Partei hat mit der Gründung der französischen Partei versucht, die Spannungen zu entschärfen, und betont, dass sie in dieser Hinsicht völlig auf einer Linie mit den „Ultras“-Parteien in der gesamten Europäischen Union (EU) steht.
Die AfD ist innerhalb und außerhalb Deutschlands scharfer Kritik ausgesetzt, nachdem einige ihrer Mitglieder kürzlich an einem geheimen Treffen in Potsdam teilgenommen hatten, bei dem die Teilnehmer angeblich über die Notwendigkeit diskutierten, alle Ausländer und deutschen Staatsbürger, die ethnischen Minderheiten angehören, abzuschieben. beschönigend als „Rückauswanderung“ bezeichnet, heißt es in der deutschen Presse.
Der Begriff „Rückwanderung“ taucht auch im Wahlprogramm der AfD für das Land auf Europawahlen im Juniin dem die Partei „Auswanderung statt Talentakquise“ befürwortet, wie aus Enthüllungen des deutschen Medienhauses Correctiv hervorgeht.
Mit anderen Worten Medienhetze: „#Korrektur„ löscht eigene Lüge!
Jetzt beginnt Zurückrudern der Schmutzwerfer und Diffamierer! Nachdem unsere einer Woche lang medialen Hetzkampagne dem Krieg ausgesetzt war, löscht das regierungsfinanzierte Netzwerk „Correctiv“ plötzlich… pic.twitter.com/vzs3dK8aEL
— AfD (@AfD) 30. Januar 2024
Enthüllungen in der Presse über das Wahlprogramm führten dazu, dass Le Pen die Mitgliedschaft der AfD in der ID-Fraktion europäischer Parteien im Europäischen Parlament in Frage stellte. und wird dafür sorgen, dass es zwischen ihm und der AfD beim Thema Auswanderung starke Differenzen gibt.
Angesichts des zunehmenden Drucks bestand die AfD-Spitze darauf, dass Le Pen den Begriff „Auswanderung“, wie er in dem geheimen Treffen definiert wurde, mit der offiziellen Definition dieses Phänomens durch die Partei falsch interpretiert habe.
An diesem Mittwoch musste die AfD einem offiziellen Beschluss über die wahre Bedeutung des Begriffs „Auswanderung“ in ihrem Wahlprogramm zustimmen.
Wenn von diesem Begriff die Rede ist, handelt es sich um die Abschiebung „Ausländer, die gesetzlich zur Ausreise verpflichtet sind“ und nicht alle Bewohner ethnischer Minderheiten, sagte die AfD.
„Wir wenden uns entschieden gegen verfassungswidrige Forderungen wie die willkürliche Sammelabschiebung von Ausländern (…) oder gar die Abschiebung deutscher Staatsbürger mit Einwanderungsnachweis“, heißt es in der Resolution.
WICHTIGSTES TREFFEN MIT LE PEN
Auch die AfD will die Spannungen mit der RN in dieser umstrittenen Frage abbauen.
Der Spitzenkandidat der AfD für die Europawahl, Maximilian Krah, und der Leiter der Delegation des Europäischen Parlaments, Gunnar Beck, werden sich am kommenden Dienstag mit Becks RN-Kollegen Jean-Paul Garraud treffen, um das Thema zu besprechen. , wie von Garraud gegenüber Euractiv.fr bestätigt
Es wird erwartet, dass beide Seiten darüber diskutieren „Potsdam-Treffen, um herauszufinden, was tatsächlich passiert ist und ob es Änderungen im politischen Programm der AfD gibt, insbesondere in Bezug auf ‚Re-Emigration‘betonte er.
Nach den Zusicherungen der AfD zeigte sich Garraud zuversichtlich, dass der Streit mit RN Le Pen beigelegt werden könne, und versicherte, dass nach seinen Angaben „die AfD die Vorwürfe vollständig zurückweist“ und dass „sich in dieser Sache nichts ändert“. “ [su] politische Linie
Doch für die AfD in Deutschland ist die Lage weiterhin kompliziert.
Allerdings liegt die AfD in den jüngsten Umfragen auf Platz zwei AbstimmungspräferenzenSeit Bekanntwerden des umstrittenen Treffens in Potsdam hat die Formation an Fahrt verloren. Unterdessen übt die Opposition weiterhin Druck aus.
An diesem Mittwoch kritisierten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD/S&D) und Oppositionsführer Friedrich Merz (CDU, EVP) unisono die „Ultra“-Parteien.
„Tagungen in Landhäusern und ‚Re-Emigration‘ erinnern an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte“, fügte der CDU-Fraktionsvorsitzende hinzu.
Merz betonte, die AfD habe durch die Absprachen ihr „wahres Gesicht“ gezeigt mit Rechtsextremisten.
„Genug ist genug, Sie sind keine Alternative zu Deutschland, sondern der Verlust Deutschlands“, sagte der CDU-Chef.
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Herausgegeben von Fernando Heller



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