von Giuseppe Gagliano
Nachdem Philipp Wolff vier Jahre lang den Lokalnachrichtendienst der Botschaft in Paris geleitet hatte, wurde er zum neuen Chef des deutschen Geheimdienstes BND ernannt. Es ist daher berechtigt zu glauben, dass es dank der in der französischen Hauptstadt gesammelten Erfahrungen zu einer fruchtbareren Zusammenarbeit zwischen den deutschen und französischen Nachrichtendiensten in verschiedenen Bereichen kommen wird.
Der Jurist Wolf hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er mit Klarheit und Coolness hochkomplexe Sachverhalte meistern kann, wie sich 2015 herausstellte, als er sich vor einer parlamentarischen Untersuchungskommission im Fall Snowden verantworten musste. zum Verhältnis des deutschen Geheimdienstes zur US-amerikanischen NSA.
Als Direktor des BND gehört es zu seinen Aufgaben, angemessene Garantien zum Schutz sensibler Daten von Servicemitarbeitern zu geben, deren interne Sicherheit zu gewährleisten und das diesbezügliche Geschehen in den sozialen Medien genau zu beobachten. Tatsächlich war ein für die deutschen Geheimdienste sehr peinlicher Fall der von Prof. Martin Wagener, einem ehemaligen Ausbilder deutscher Geheimdienstoffiziere: Er wurde abberufen, weil er sich in seinem politikwissenschaftlichen Aufsatz offen zu Wort meldete Position zugunsten der extremen Rechten.



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