Der Verband der Gaming-Branche in Deutschland strebt danach, eine führende E-Sport-Destination zu werden

Der Jahresbericht des Verbandes der deutschen Game-Branche (GAME) unterstreicht sein Ziel, Deutschland zu einer Top-Esport-Destination zu machen. Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums von GAME im Jahr 2018 bietet der Bericht einen Überblick über die Demografie der Esport- und Gaming-Branche in Deutschland und zeigt, dass etwa sechs von zehn Menschen im Alter zwischen sechs und 69 Jahren Online-, Computer- und Videospiele spielen.

Der Bericht beschreibt nicht nur das Wachstum des Games-Marktes in Deutschland, sondern präsentiert auch einen Finanzierungsüberblick und eine Auflistung der zehn GAME-Forderungen. Zu diesen Forderungen gehören unter anderem die Erhöhung der Mittel und Steuerbefreiungen (insgesamt 125 Millionen Euro), die Erleichterung einer besseren Ausbildung von Fachkräften, die Verbesserung der digitalen Infrastruktur, insbesondere der 5G-Netze, und die Bemühungen, Deutschland zum besten Standort für E-Sport zu machen.

Dem Bericht zufolge geht es darum, die E-Sport-Rahmenbedingungen zu optimieren, um die wertvolle Arbeit der E-Sport-Vereine besser zu unterstützen. GAME betont, wie wichtig es ist, diese Vereine im Steuerrecht als gemeinnützige Organisationen anzuerkennen. Der Bericht plädiert nachdrücklich für eine stärkere Förderung junger Talente und Veranstaltungen in der lokalen Gemeinschaft mit dem Ziel, die aktive Beteiligung Deutschlands am globalen Phänomen des E-Sports sicherzustellen.

Deutschland hat sich zum europäischen Reiseziel der Wahl für E-Sport-Events und -Teams entwickelt, unterstützt durch den Deutschen E-Sport-Verband, der Mitglied der International Esports Federation ist. Während die Olympische Bewegung sich bemüht hat, durch die erste Olympic Esports Series, die im Juni in Singapur stattfand, Verbindungen zum E-Sport zu knüpfen, äußerten Kritiker der Spielebranche Skepsis gegenüber der Wahl virtueller und simulierter Sportarten anstelle beliebter Titel wie Dota 2, League of Legends und Offensiv. Komm zurück. Dennoch wird in dem Bericht nicht ausdrücklich der Wunsch von GAME geäußert, den E-Sport in das Programm der Olympischen Spiele aufzunehmen.

Herrick Vogt

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