Christian Brueckner ist der Hauptverdächtige im Verschwinden von Madeleine McCann im Jahr 2007 (Foto: Disclosure/Reproduction)

Der offizielle Verdächtige der europäischen Behörden im Zusammenhang mit dem Verschwinden des britischen Mädchens Madeleine McCann hat den Ermittlern der Kriminalpolizei kein Alibi vorgelegt, das die von ihr behauptete Unschuld garantiert. Christian Brueckner wird derzeit in einem deutschen Gefängnis wegen Vergewaltigung einer 72-jährigen Frau in demselben Resort festgehalten, in dem 2007 ein britisches Kind verschwand.
Formal wegen McCanns Verschwinden am vergangenen Freitag, dem 22. April, angeklagt, schwieg Brueckner, als er in der Nacht des 3. Mai 2007, als Madeleine verschwand, von der deutschen Polizei zu seinem Aufenthaltsort befragt wurde. Die Informationen wurden von einer britischen Zeitung veröffentlicht Sonne. Laut der britischen Tageszeitung hat der Hauptverdächtige in dem Fall „kein Alibi für die deutsche Polizei geliefert“.
Während Brueckner über seine angebliche Beteiligung an Madeleines Verschwinden befragt wurde, schwieg er die ganze Zeit.
Kleines britisches Mädchen Madeleine McCann, vermisst seit 2007 (Foto: Reproduktion)

Im Mai 2007 verschwand die damals dreijährige Madeleine aus dem Zimmer, in dem ihre Familie in einem Resort in Praia da Luz, Portugal, wohnte.
Brueckner lebte in derselben Gegend von Portugal, als Madeleine verschwand. Er betreute das Resort, in dem das Mädchen bei ihrer Familie wohnte, als sie zuletzt gesehen wurde. Im Jahr 2020 wurde er zum Hauptverdächtigen, nachdem er einem Freund erzählt hatte, dass er an Madeleines Verschwinden beteiligt war, ohne weitere Einzelheiten zu seinen Vorwürfen preiszugeben.
Ende März schickte Brueckner einen 14-seitigen Brief an die deutschen Behörden, in dem er sagte, er sei im Gefängnis mit ständigen Schlägen und Morddrohungen gefoltert worden. Brueckner sagte, er sei gezwungen worden, 23 Stunden am Tag in seiner Zelle zu verbringen, aus Angst vor Aggressionen und Drohungen durch Mitgefangene. Er verglich seine Routine in der kleinen Zelle mit Folter und sagte, er mache sich Sorgen um seine Gesundheit.
Christian Brückner (Foto: Werbung)




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