Der FC Bayern München, zehnfacher Fußballmeister in Deutschland, startete mit einem 5:3-Sieg in Leipzig gegen die Heimmannschaft, den Pokalsieger, mit dem Gewinn des Superpokals fulminant in die neue Saison.
In der ersten Saison ohne Polens Robert Lewandowski, den großen Star des bayerischen Angriffs der letzten Jahre, scheint die Referenz der ehemalige Liverpool-Stürmer Sadio Mané zu sein – der Senegalese spielte ein hervorragendes Spiel, mit einem Tor und zwei vom Schiedsrichterassistenten nicht anerkannten und, um Millimeter, auf Video-Schiedsrichter.
Die Bayern dominierten von Beginn an mit exzellentem Ballbesitz und gingen in der 14. Minute durch Jamal Musiala in Führung.
Der Zug kam nach einer Ecke von Joshua Kimmich und nach mehreren Fehlschüssen flankte Musala und wich Péter Gulácsi aus.
Nach einem nicht anerkannten Tor gegen Leipzigs Christopher Nkunku in der 16. Minute bauten die Bayern ihre Führung in der 31. Minute aus, Mané vollendete einen schnellen Schuss, der an Musiala und Serge Gnabry vorbeiging.
In der 45. Minute arbeiteten Thomas Müller und Joshua Kimmich gut zusammen, letzterer bereitete den Torschuss von Benjamin Pavard zum 3:0 vor, das bereits den Sieg bedroht hatte.
Die Bayern nutzten die Defensivschwäche des Gegners, hatten dann mit Musala ihr schlagkräftiges Element im Mittelfeld und sahen souverän Manés Tore-Debüt.
Der Portugiese André Silva war einer von denen, die in Leipzig ab der 52. Minute in die zweite Halbzeit eintraten und eine gute Vorlage für die Reaktion lieferten, die das Endergebnis „gefährdete“.
In der 56. Minute setzte André Silva seinen Kopfball über die Latte und gab damit den Ton für mehr Offensivspiel auf Seiten des letzten Pokalsiegers an.
In der 60. Minute traf Leipzig durch Marcel Halstenberg tatsächlich und fasste sich ein Herz.
Serge Gnabry traf in der 65. Minute, nach einer ersten Parade von Gulácsi und einem Schuss von Müller baute die Bayern-Führung auf 4:1 aus.
Mané hätte das Spiel in der 69. Minute beenden können, doch der Treffer wurde knapp ausgeschlossen. Auch im Alter von 84 Jahren brachte er den Ball ins gegnerische Tor, doch diesmal erzielte er zwei Tore für seinen neuen Klub.
Leipzig traf schließlich, bei 77 von Christopher Nkunku per Elfmeter und bei 89 von Dani Olmo.
Voll im Angriff gestartet und mit einem weit fortgeschrittenen Torhüter auf dem Platz, musste Leipzig in der Verlängerung einen fünften Platz hinnehmen, wobei Leroy Sané sehr schnell Hugo Novoa eliminierte und zum 5:3-Endstand zählte.
Mehr war nicht zu machen, schon in den 90+7 Minuten war es soweit – die Bayern gewannen zum siebten Mal in 10 Jahren den Supercup.



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