Soeben ist das Treffen zwischen Umwelt- und Klimaschutzministerin Marina Silva und der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu Ende gegangen.
Ministerin Marina Silva und Ministerin Svenja Schulze machten in einer Pressekonferenz eine sehr relevante Ankündigung, dies sei eine Partnerschaft zwischen Brasilien und Deutschland, etwa 200 Millionen Euro, also mehr als eine Milliarde Reais, für Umweltinitiativen.
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Umweltpaket
Dazu gehören eine Reihe von Projekten in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel der 35 Milliarden Euro teure Amazonas-Fonds, eine Partnerschaft zwischen Brasilien und Deutschland, die während der letzten Bundesregierung vorübergehend ausgesetzt wurde und nun wieder aufgenommen wird.
Hinzu kommen 31 Millionen Euro zur Unterstützung der Staaten im Amazonasgebiet und 29 Millionen Euro für Projekte für kleine und mittlere Unternehmen und 80 Millionen für Kredite an Bauern, die ihre Flächen aufforsten wollen, diese werden von zinsgünstigen Krediten verwaltet Banco do Brasil.
Ministerin Marina Silva betonte, dass Brasilien seine kohlenstoffarmen Bioökonomie-Projekte ausbauen und auch internationale Märkte für unsere nachhaltigen Grundprodukte öffnen wolle.
Der deutsche Minister sagte, die Beziehung habe schwierige Jahre hinter sich, aber jetzt seien sie zurück und wollten Wissen und Ressourcen einbringen.
Laut dieser Ankündigung wollen die deutsche Regierung und die brasilianische Regierung innerhalb der ersten 100 Regierungstage Ergebnisse auf diesem Gebiet liefern, die beiden Minister betonten im gleichen Ton, dass dieses Projekt nicht nur Ergebnisse im ökologischen Bereich bringe, sondern auch bringe soziale und wirtschaftliche Auswirkungen.
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Krise in der Region Yanomami
Bei diesen Projekten hielt Ministerin Marina Silva auch eine sehr starke Rede über die Krise in der Yanomami-Region und die Gesundheitskrise der indigenen Völker.
Der Minister sprach von Schreckensbildern totaler Verwahrlosung, verband völkermörderische Haltungen mit der letzten Regierung und kommentierte Verbrechen gegen Staat und Menschlichkeit.
Marina Silva erklärte, dass ein Teil der finanziellen Ressourcen des Amazonas für Notfallmaßnahmen bereitgestellt wird, die auf verschiedenen Ebenen angegangen werden, von Gesundheitsproblemen bis hin zu ernsthaften Hungerproblemen, die diese Gemeinschaft plagen.
Marina betonte auch, dass Schritte unternommen werden, damit diese Menschen in ihren Gemeinden sicher bleiben können, und verwies auf Operationen zur Beseitigung des kriminellen Bergbaus in den Gemeinden.
Der Minister erinnerte auch daran, dass strukturierte Notfallmaßnahmen in diese Gebiete gehen werden, nicht nur die Yanomami, sondern auch die von ihnen betroffenen, um nicht nur den Bergbau, sondern auch die Entwaldung zu bekämpfen.
Abschließend sagte der Minister, dass die Ressourcen so verwendet würden, dass „eine schnelle Bereitstellung von Ressourcen für institutionelle Maßnahmen ohne mittelfristige Beeinträchtigung der Unterstützung von Gemeinschaftsprojekten“ erfolgt.



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