MADRID, 28. Juni (EUROPA PRESS) –
Der deutsche Bus- und Lkw-Hersteller MAN ruft mehr als 120.000 Fahrzeuge mit Euro-6c-Motoren zurück – die Zahl nennt er jedoch nicht, da diese Modelle bekanntermaßen anfällig für Schäden und Brände durch Verbrennungsmotoren sind.
Die Marke erklärte an diesem Freitag in einer Pressemitteilung, dass diese Schäden insbesondere bei Alterung des Fahrzeugs und Motorölverschmutzung auftreten können. Die erste Panne kann bei Bussen und Lkw mit einer Laufleistung zwischen 400.000 und 500.000 Kilometern auftreten.
Darüber hinaus stellen die Behörden weitere Probleme fest, die unter anderem auf zu hohe Fahrgeschwindigkeiten, Wassereintritt in den Motoröltank oder die Verwendung nicht zugelassener Ersatzteile zurückzuführen sind.
Nach Angaben der Kunden wurden insgesamt mehr als 60.000 Kontrollen an der Tankstelle durchgeführt, was etwa 50 % der betroffenen Fahrzeuge entspricht.
Derzeit verfügt MAN in Europa über eine Flotte von rund 880.000 Fahrzeugen. Darunter waren rund 120.000 Lkw und mehr als 5.000 Busse der Baujahre 2016 bis 2019 mit den betroffenen Motortypen ausgestattet.
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