Der deutsche Film „Nichts Neues im Westen“ war am 13. März während der 95. Oscar-Verleihung in Hollywood ein Riesenerfolg. Der Film gewann tatsächlich vier Oscars, darunter den besten internationalen Film.
Das ist ein echter Sieg für das deutsche Kino. Mit dem Gewinn von vier Statuetten wurde die Netflix-Produktion zum am meisten ausgezeichneten deutschen Film bei den Oscars. Neben dem Oscar für den besten internationalen Film gewann der Film auch Auszeichnungen für die beste Originalmusik, die beste Kulisse und die beste Fotografie. Unter der Regie von Edward Berger und nach dem Roman von Erich Maria Remarque ist dieser Kriegsfilm sehr pazifistisch.
Erfolgreiches deutsches Kino
„Im Westen nichts Neues“ gewann als vierter deutscher Film den Oscar als bester internationaler Film. Zuvor hatten „The Drum“ (1980), „Nowhere in Africa“ (2003) und „The Lives of Other“ (2007) in Hollywood Preise gewonnen. Außerdem war es nach „Everything Everywhere All At Once“ der am zweithäufigsten ausgezeichnete Film bei den 95. Oscar-Verleihungen. Ein unbestreitbarer Erfolg für diesen Film, denn er kann nur auf Netflix und auf der großen Leinwand nur in Großbritannien angeschaut werden.
Anfang des Jahres erhielt der Film zahlreiche Auszeichnungen bei der britischen BAFA-Zeremonie und gewann sieben Auszeichnungen, darunter den Preis für den besten Film und die beste Regie für Edward Berger.
Diesen Erfolg brachte unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz in seinem Tweet zum Ausdruck. Letzterer betonte, dass „wir stolz sein können“ auf den Erfolg des Films, erinnerte aber auch daran, dass „dieser Film in diesen schwierigen Zeiten deutlich zeigt, wie schrecklich und unmenschlich der Krieg war“.
Herzlichen Glückwunsch zu vier #Oscars! Dies ist eine neue Version des deutschen Films, aber Sie können ihn ansehen! Das ist etwas so Schönes, dass man es nicht übersehen darf, so wie Krieg ist, das ist inakzeptabel und inakzeptabel. #ImWestenNichtsNeues #Im Westen nichts Neues https://t.co/2xIaZdxbUM
— Bundeskanzler Olaf Scholz (@Bundeskanzler) 13. März 2023
Ein „Antikriegs“-Film.
Indem „Nichts Neues im Westen“ die Ereignisse des Ersten Weltkriegs aus der Perspektive deutscher Soldaten erzählt, wurzelt es zweifellos in aktuellen Ereignissen. Edward Bergers Film folgt einem jungen deutschen Soldaten, der voller Selbstvertrauen und erbittertem Nationalismus an die Front vorrückt, dort aber mit allen Schrecken des Stellungskrieges konfrontiert wird.
Dieser Spielfilm trägt eine pazifistische Botschaft, die bereits im Roman von Eric Maria Remarque präsent ist. Aus diesem Grund wurden seine Bücher im Nationalsozialismus verboten, verbrannt und der Autor ins Exil gezwungen.
Die Kriegserlebnisse der Charaktere im Film ähneln stark dem Krieg in der Ukraine. Das betonte auch der Regisseur nach der Oscar-Verleihung: „Als der Film zu Ende war, ging es auch um unsere Belohnung„.
In einer StellungnahmeBundespräsident Frank-Walter Steinmeier erinnerte daran, dass der Film „zeigt, wie schrecklich ein Krieg für jeden sein kann, der in seinem Strudel gefangen ist„, und das ist wichtig, denn“Der jüngeren Generation wird ermöglicht, sich vorzustellen, was es für die Ukrainer bedeutet, ihr Heimatland mehr als ein Jahr lang zu verteidigen„.
Wenn Sie „Im Westen nichts Neues“ sehen oder noch einmal ansehen möchten, zeigen ihn beispielsweise mehrere Kinos in Berlin im Kino. Babylon Kreuzberg, oder für Filmtheater in Friedrichshain.
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