


DAX-Index-Prognose für Januar 2023
Invezz.com – Die deutschen Indizes bleiben nach restriktiven Botschaften der großen Zentralbanken unter Druck, und die Anleger sind weiterhin besorgt, dass höhere Zinssätze der Weltwirtschaft schaden werden.
Die Europäische Zentralbank erhöhte letzte Woche die Zinsen um 50 Basispunkte und kündigte weitere Erhöhungen an, um die Inflation auf ein nachhaltiges Niveau zu senken.
Die Zinserhöhung folgt einem ähnlichen Schritt der US-Notenbank, die ihren Leitzins ebenfalls um 50 Basispunkte auf den höchsten Stand seit 2007 anhob.
Die politischen Entscheidungsträger im Vereinigten Königreich haben die Zinssätze ebenfalls um 50 Basispunkte auf den höchsten Stand seit 2008 angehoben und gehen davon aus, dass sie bis 2023 stärker steigen werden als bisher angenommen.
Die Weltwirtschaft ist mit Abwärtsrisiken konfrontiert, die sich auf Unternehmensgewinne und Aktienmärkte auswirken könnten, und die Aussichten für die kurzfristige Risikobereitschaft sehen nicht gut aus.
Wichtig ist auch zu beachten, dass der Anstieg der Energiepreise seit dem russisch-ukrainischen Krieg für viele europäische Länder eine viel nachhaltigere Wirkung haben könnte. Goldman Sachs (NYSE:) berichtet:
Wir gehen weiterhin davon aus, dass sich das Wachstum in den ersten Monaten des Jahres 2023 aufgrund der Auswirkungen der Energiekrise auf die deutsche Wirtschaft verlangsamen wird.
Die positive Nachricht für den DAX ist, dass der Deutsche Erzeugerpreisindex im November weniger stark gestiegen ist als erwartet.
Der Erzeugerpreisindex stieg auf das Jahr hochgerechnet um 28,2 % gegenüber zuvor 34,5 %, während die IFO-Umfrage zum Geschäftsklima in Deutschland im Dezember einen dritten monatlichen Anstieg der Geschäftsmoral in Folge zeigte.
Dennoch bleibt das Aufwärtspotenzial für den deutschen DAX begrenzt, und das wirtschaftliche Schicksal des Landes wird kurzfristig davon abhängen, wie es die Herausforderungen der geopolitischen Unsicherheit und der hohen Lebenshaltungskosten meistert.
Technische Analyse
Der deutsche DAX-Index rutschte nach restriktiven Meldungen der großen Zentralbanken wieder unter 14.000 Punkte.
In der folgenden Grafik können wir auch sehen, dass der Preis wieder unter seinen gleitenden 10-Tages-Durchschnitt gefallen ist, was darauf hindeutet, dass wir in den kommenden Wochen weitere Rückgänge sehen könnten.
Datenquelle: tradingview.com
Der DAX ist in diesem Jahr derzeit um 13 % gefallen, und das Aufwärtspotenzial für den Index bleibt begrenzt.
Fällt der Kurs unter 13.500 Punkte, könnte das nächste Ziel bei 13.000 Punkten liegen, was auf ein starkes Unterstützungsniveau hindeutet. Springt der Kurs hingegen über 14.300 Punkte, könnte das nächste Ziel der Widerstand bei 14.500 sein.
Fortsetzen
Der deutsche DAX-Index bleibt nach zurückhaltenden Meldungen der wichtigsten Zentralbanken unter Druck, und das Aufwärtspotenzial des Index ist vorerst begrenzt. Fällt der Kurs unter 13.500 Punkte, könnte das nächste Ziel bei 13.000 Punkten liegen, was auf ein starkes Unterstützungsniveau hindeutet.
Die News-DAX-Index-Prognose für Januar 2023 erschien zuerst auf Invezz.
Dieser Artikel wurde ursprünglich von Invezz.com veröffentlicht



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