Das ist die harte Einwanderungspolitik, die Deutschland jetzt umsetzt: Deutschland genehmigt 600 Abschiebungen pro Jahr

Am Donnerstag verabschiedete der deutsche Gesetzgeber eine Reihe von Maßnahmen zur Stärkung der Migrationspolitik des Landes als Reaktion auf den deutlichen Anstieg der Zahl der Asylbewerber im vergangenen Jahr. Ein Anstieg der Asylanträge in Deutschland um mehr als 50 % im vergangenen Jahr sowie die Ankunft von einer Million ukrainischen Flüchtlingen stellten die Kapazitäten der lokalen Regierungen vor eine Herausforderung.

„Wir werden dafür sorgen, dass Menschen, die kein Bleiberecht in unserem Land haben, gezwungen werden, das Land früher zu verlassen“, sagte Innenministerin Nancy Faeser. Er fügte außerdem hinzu, dass „diejenigen, die vor Krieg und Terrorismus fliehen, auf unsere Unterstützung zählen können.“

Die umgesetzten Maßnahmen geben der Polizei größere Befugnisse bei der Durchführung von Fahndungen nach Personen mit Abschiebungsbefehlen und bei der Identifizierung von Migranten. Ebenso wird die maximale Haftdauer vor der Ausweisung von 10 auf 28 Tage verlängert, um den Behörden mehr Zeit für die Koordinierung der Ausweisungsverfahren zu geben.

Die Bundesregierung schätzt, dass diese Maßnahmen jedes Jahr 600 zusätzliche Abschiebungen ermöglichen werden. Faeser betonte, dass die Umsetzung strengerer Richtlinien im vergangenen Jahr zu einem Anstieg der Abschiebungen um 27 % auf insgesamt 16.430 geführt habe. Nach offiziellen Angaben wurden im Jahr 2023 329.120 neue Asylanträge gestellt.

Friederic Beck

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