Das deutsche Anlegervertrauen hat seine Talfahrt gestoppt, indem es sich im Oktober gegenüber den Tiefstständen des letzten Monats leicht verbessert hat, trotz der beobachteten Verschlechterung der Wirtschaftslage und des Pessimismus hinsichtlich der Aussichten, so ein Indikator des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW, its Akronym auf Deutsch).
Der ZEW-Index lag im Oktober bei -59,2 Punkten, verglichen mit -61,9 Punkten im September, was einem Anstieg von 2,7 Punkten entspricht und drei Monate in Folge mit einem Verlust an Vertrauensdaten beendete.
Allerdings verschlechterte sich die Einschätzung der Anleger zur aktuellen Lage des Landes und fiel auf -72,2 Punkte, verglichen mit -60,5 Punkten im September.
„Der ZEW-Konjunkturerwartungsindikator hat sich im Oktober leicht verbessert. Allerdings wird die aktuelle Wirtschaftslage erneut deutlich schlechter eingeschätzt als im Vormonat“, sagte ZEW-Vorstandsvorsitzender Professor Achim Wambach.
In diesem Sinne weisen Ökonomen darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das BIP in den nächsten sechs Monaten sinkt, ebenfalls deutlich zunimmt. „Insgesamt trüben sich die wirtschaftlichen Aussichten erneut ein“, fügte er hinzu.
In Bezug auf die Eurozone insgesamt hat sich das deutsche Anlegervertrauen im Oktober leicht verbessert, als der Indikator von -60,7 im September auf -59,7 Punkte stieg, trotz eines erheblichen Rückgangs der Daten zur aktuellen Situation, die von -70,6 Punkten abgefallen sind -58,9 letzten Monat.



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