

Der deutsche Reiseveranstalter DER Touristik hat am Montag einen Antrag bei der Bundesregierung eingereicht, um die Fluggesellschaft Condor in der Wintersaison zu unterstützen. DER Touristik warnte davor, dass die Folgen einer möglichen Insolvenz der Fluggesellschaft für Deutschland katastrophal wären, sagte Großhandelsleiter Ingo Burmester (Thomas Cook: Die deutsche Tochtergesellschaft Condor läuft weiterhin normal).
Heute Morgen gab die deutsche Fluggesellschaft Condor, eine Tochtergesellschaft von Thomas Cook, bekannt, dass sie ihren Betrieb normal fortsetzt und von der Einstellung des Flugbetriebs von Thomas Cook nicht betroffen ist. „Condor Aviation wird den Betrieb weiterführen, auch wenn die Muttergesellschaft Thomas Cook Group plc einen Insolvenzantrag gestellt hat. Condor agiert weiterhin als deutsches Unternehmen. „Um Liquiditätsbeschränkungen zu vermeiden, hat Condor einen staatlich verbürgten Überbrückungskredit beantragt, der derzeit von der Bundesregierung geprüft wird“, heißt es in einer Mitteilung..
Die zurückgerufene Condor war jahrelang profitabel, beförderte jährlich mehr als acht Millionen Passagiere und flog zu mehr als 100 Zielen weltweit. Ralf Teckentrup, CEO von Condor, sagte: „Condor ist seit mehr als 60 Jahren auf Freizeitflüge spezialisiert und für viele Reisende die Fluggesellschaft erster Wahl. Das Motiv? Neben einem ausgedehnten Destinationsnetzwerk bietet es auch erstklassige Produkte zu attraktiven Preisen und ein Vertriebsnetz in der Tourismusbranche. „Wir werden uns weiterhin auf das konzentrieren, was wir am besten können: unsere Kunden sicher und pünktlich an ihr Ziel zu bringen.“
Der mögliche Absturz der Condor würde laut DER Touristik schwere Einbußen für den spanischen Tourismus bedeuten. Nur mit Fuerteventura gibt es 20 wöchentliche Verbindungen.



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