


Chile und Deutschland unterzeichnen Abkommen zur Förderung von grünem Wasserstoff
29. Juni 2021
- Die beiden Länder einigten sich darauf, die Zusammenarbeit im Bereich des grünen Wasserstoffs zu stärken und kündigten die Gründung einer Arbeitsgruppe im Rahmen des Chilenisch-Deutschen Energieverbandes an, um tragfähige Projekte für den sogenannten „Kraftstoff der Zukunft“ zu identifizieren.
Heute Morgen, Energieminister Juan Carlos Jobet, zusammen mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, unterzeichnete eine gemeinsame Erklärung zur Stärkung der Zusammenarbeit bei grünem Wasserstoff und kündigte die Gründung einer Arbeitsgruppe im Rahmen der Chilenisch-Deutschen Energievereinigung an, um tragfähige Projekte für grünen Wasserstoff zu identifizieren.
„Wir teilen das Interesse Deutschlands, bis 2050 CO2-Neutralität zu erreichen. Und um dieses Ziel zu erreichen, ist grüner Wasserstoff unerlässlich“, sagte der Energieminister.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden regelmäßige Treffen der Arbeitsgruppe stattfinden, um den bilateralen Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Chile und Deutschland in diesem Bereich zu stärken.
Auf diese Weise einigten sich die beiden Ministerien darauf, eine Arbeitsgruppe für grünen Wasserstoff einzurichten, um die Entwicklung ausländischer Lieferketten zu erleichtern und Wissen und Erfahrungen in Bezug auf Sicherheitsstandards und -verfahren auszutauschen. Darüber hinaus wird es auch als Beispiel für die Weiterentwicklung von Zertifizierungssystemen für CO2-arme Emissionen dienen und die gemeinsame Entwicklung von Forschungs-, Demonstrations- und Pilotprojekten fördern.
Unterdessen verwies Minister Altmaier auf das H2GLobal-Programm, eine Initiative der Bundesregierung, die umweltfreundlichen Wasserstoff importieren will, Elektrolyseur-Projekte im Ausland unterstützt und versicherte, dass „die Zusammenarbeit mit Chile wichtig ist, weil die Hauptakteure im deutschen Energiesektor auf der Suche sind.“ für neue kommerzielle Wege zum Import von umweltfreundlichem Wasserstoff als umweltfreundlichere Alternative zu fossilen Brennstoffen.“
Schließlich gaben die Behörden auch an, dass die Arbeitsgruppe versuchen werde, Möglichkeiten für die Bildung und Investition von Konsortien zu ermitteln sowie Netzwerke und Verbände des Privatsektors zu untersuchen.
Diese Arbeitsgruppe wird 12 Monate lang bestehen und anschließend wird ihre Nachhaltigkeit bewertet.
Diese Unterzeichnung erfolgte auch im Rahmen einer Konferenz, die Präsident Sebastián Piñera heute Morgen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel abhielt und bei der es unter anderem um die Entwicklung sauberer Energie und grünen Wasserstoffs ging.
Erwähnenswert ist, dass das deutsche Ministerium im Dezember seine Unterstützung für HIF (Highly Innovative Fuels) angekündigt hat, das erste in Chile entwickelte eFuels-Projekt, das die Erzeugung und Nutzung von umweltfreundlichem Wasserstoff zur Herstellung von Methanol und Benzin umfasst. Die Bundesregierung wird es über Siemens Energy mit einem Beitrag von 8,2 Millionen Euro (9,76 Millionen US-Dollar) unterstützen.
CHILE – DEUTSCHE ENERGIE-ALLIANZ (AEE)
Die Chilenisch-Deutsche Energieallianz (AEE) hat am 9. April 2019 ihre Tätigkeit in Berlin aufgenommen. Der Verein bietet ein Forum für den hochrangigen politischen Dialog und bringt Vertreter verschiedener Sektoren zusammen, um bewährte Verfahren auszutauschen und den Übergang zu Niedrigenergie zu unterstützen. Kohlenstoff-Energiesysteme in beiden Ländern. Beim ersten gemeinsamen hochrangigen Treffen während der COP25 in Madrid beschlossen die beiden Länder gemeinsam, die Zusammenarbeit zu folgenden Themen zu intensivieren: Grüner Wasserstoff und Elektromobilität, Energieeffizienz, Digitalisierung, (regionaler) Netzausbau, CO2-neutrale Innovation und Strategie Kohlekanal.



„Unternehmer. Preisgekrönter Kommunikator. Autor. Social-Media-Spezialist. Leidenschaftlicher Zombie-Praktiker.“
