Carlos Lehder, Drogenverbündeter von Pablo Escobar, der nach 30 Jahren in den USA nach Deutschland reiste.

  • Daniel Braun
  • BBC Mundo-Korrespondent in Kolumbien

Carlos Lederr (Aktenfoto)

Bildquelle, Kolumbianische Nationalpolizei

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Lehder wurde einer der reichsten Menschen in Kolumbien.

92 Jahre hat es gedauert, bis die Geschichte der Familie Lehder zu ihren Wurzeln zurückgekehrt ist.

An diesem Dienstag mischt sich Carlos Enrique Lehder Rivas, der kolumbianisch-deutsche Exzentriker, ins Getümmel Pablo Escobar eines der wichtigsten Kartelle in der Geschichte des Drogenhandels, kam 1928 in das Land, in das sein Vater, Joseph Willhelm Lehder, gegangen war.

Und er tat es unter den gleichen Bedingungen: als freier Mann auf der Suche nach einer neuen Zukunft fern der Heimat.

Nach einer Haftstrafe wegen Drogenhandels in den USA, dem Land, in das er 1987 ausgeliefert wurde, wird der 70-jährige deutsche Staatsbürger Lehder von einer gemeinnützigen Organisation zur Unterstützung ehemaliger Strafgefangener in Berlin empfangen.

Rafael Schröder

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