Bankenkrise könnte zu zwei Jahren deutscher Wirtschaftsrezession führen | Wirtschaft

Die Turbulenzen im Bankensektor haben die Einstellung von Europas größter Volkswirtschaft nicht beeinflusst, wo Verbraucher und Unternehmen in jüngsten Umfragen sagten, dass sie dem Frühling in einer günstigen Stimmung entgegensehen. Deutsches Verbrauchervertrauen …

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Die Turbulenzen im Bankensektor haben die Einstellung von Europas größter Volkswirtschaft nicht beeinflusst, wo Verbraucher und Unternehmen in jüngsten Umfragen sagten, dass sie dem Frühling in einer günstigen Stimmung entgegensehen. Verbrauchervertrauen in Deutschland Verbesserung für sechs aufeinanderfolgende Monate; auch der Ifo-Geschäftsklimaindex hat es erfasst fünfter Anstieg in Folge und Analysten gehen davon aus, dass die BIP-Daten für das erste Quartal nicht so schlecht ausfallen werden wie Anfang des Jahres prognostiziert. Aber die Nervosität, die der Zusammenbruch der Silicon Valley Bank und ihre expansiven Wellen verursacht haben, hat nicht nachgelassen, und Ökonomen sind gespannt, welche Folgen dies für die Euro-First-Ökonomie haben könnte. „Die Bankenkrise wird Deutschland in diesem Jahr in eine Rezession stürzen“, lautet das Fazit der Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Die Studie von chefnahen Instituten rechnet vor, dass neue Turbulenzen im Bankensektor die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr einen halben und im nächsten Jahr zwei Prozentpunkte Wirtschaftswachstum kosten werden. Die Arbeit simulierte, welche Folgen eine Krise auf alle Bereiche der Wirtschaft haben würde: Eine Verschärfung der Kreditbedingungen würde zu einer Verringerung der Kreditvergabe führen und Investitionen abschrecken, die einbrechen würden; Der private Konsum wird zurückgehen. Europäische und US-Notenbanken mussten ihre Zinspolitik neu justieren. Wenn sich die Kreditbedingungen verschärfen, wird die private Aktivität im jahr 2024 um 1,1 % und im Jahr 2024 um 5,8 % zurückgehen, einschließlich Beschäftigung, diesen Sonntag gepostet.

Die wichtigsten deutschen Wirtschaftsinstitute, darunter auch das IW, glauben nicht, dass eine neue Bankenkrise unmittelbar bevorsteht. Der Ökonom Thomas Obst hat in seinen Simulationen untersucht, was passieren würde, wenn dieses hypothetische Szenario eintritt, denn die Gefahr, so betonte er, sei noch nicht gebannt. Als gesammelte Wirtschaftszeitungen HandelsblattDie Hypothese, die das Papier vorschlägt, ist keine Finanzkrise wie die von 2008, in der mehr als 400 Banken in vier Jahren zusammenbrachen und es zu einem starken Kreditrückgang kam, sondern eine milde Version einer Bankenkrise, die durch einen Börsencrash ausgelöst wurde.

Wirtschaftswissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung, sog fünf weise Männer, rechnet für Deutschland mit einem Wirtschaftswachstum von 0,2 % in diesem Jahr und 1,3 % im nächsten Jahr. Die Prognosen haben sich im Vergleich zum letzten Herbst verbessert. In ihrem letzten Bericht, der letzte Woche vorgestellt wurde, warnen sie davor, dass die Inflation jetzt das größte Risiko darstellt, da sie einen erheblichen Kaufkraftverlust und damit eine Schwächung der Nachfrage als Motor der deutschen Wirtschaft impliziert. Weise Leute erwarten für dieses Jahr eine Inflationsrate von 6,6 %, für 2024 rechnen sie mit durchschnittlich 3 %.

Der Zusammenbruch der Silicon Valley Bank Anfang Februar und die Übernahme der Credit Suisse durch den Konkurrenten USB haben die Finanzmärkte erschüttert und schlechte Erinnerungen an die Krise von 2008 wachgerufen. Die Märkte erholten sich und der deutsche Leitindex DAX erreichte am vergangenen Freitag ein neues Jahreshoch, doch die Gefahr einer neuen Krise bleibt bestehen.

Obst berechnet, was passiert, wenn der Kurs neuer Aktien an den globalen Aktienmärkten deutlich sinkt. Konkret simuliert es unter Verwendung des globalen Wirtschaftsmodells von Oxford Economics einen durchschnittlichen jährlichen Verlust von 10 %. Der Rückgang würde die Finanzinstitute unter Druck setzen, wenn Zweifel an ihrer Stabilität aufkommen würden, was reale Folgen für Unternehmen und Bürger hätte: Banken würden ihre Kreditbedingungen stärken und der Vermögensverlust würde den Konsum der privaten Haushalte beeinträchtigen. Deutschland werde 2023 0,4 % weniger verbrauchen, 2024 2,2 % weniger. Der Investitionsrückgang werde vor allem den Immobiliensektor treffen, der in Deutschland ohnehin stark unter Druck stehe, sagte Obst.

Ratenerhöhung

Um die Inflation in den Vereinigten Staaten und Europa zu bekämpfen, erhöhten die Zentralbanken schnell die offiziellen Zinssätze. „Es wird jetzt deutlich, dass einige Banken von einer restriktiven Geldpolitik überfordert sind. Sie hatten Probleme, noch bevor die Zentralbank die Inflation tatsächlich stoppte“, stellt IW at fest Pressekonferenz.

Berechnungen von Forschern von Oxford Economics zeigen einen ähnlichen Wachstumsrückgang. Sie haben untersucht, was passieren würde, wenn der deutsche Aktienmarkt im vierten Quartal 30 % unter das Vorjahresniveau fallen würde. Infolgedessen werde das Wirtschaftswachstum in Deutschland im jahr 2024 um 0,8 Prozentpunkte und im Jahr 2024 um fast 3 Prozentpunkte niedriger ausfallen. Auch Oliver Rakau, Ökonom bei Oxford Economics, findet die IW-Ergebnisse „absolut plausibel“, wird es zitiert. Handelsblatt.

„Die ohnehin düsteren Konjunkturaussichten verschlechtern sich durch die drohende Bankenkrise“, sagte Obst. „Der Druck auf die Notenbanken nimmt zu. Es ist an der Zeit, dass sie ihre aktuelle Zinspolitik auf den Prüfstand stellen und das Risiko einer Ansteckung der Wirtschaft insgesamt vermeiden. Die entscheidende Frage ist, ob die Geldpolitik die Zinsen weiter erhöhen kann, ohne die Finanzmarktstabilität zu gefährden“, fügte er hinzu.

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Friederic Beck

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