Ausstellung 2023 in Berlin und anderswo in Deutschland zu entdecken

Das tägliche Leben ausgegrenzter Menschen – der „Berühmten“, wie er sie nennt – zusammen mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten, sozialen Herausforderungen und Momenten der Hoffnung machen Marks Arbeit sowohl sensibel als auch aufschlussreich. Ebbe, Ehrlichkeit und Verkleidung, der Puls von Leben und Tod sind grundlegende Elemente im Werk des amerikanischen Fotografen, der sich in Aufträgen und freien Projekten intensiv mit aktuellen und zeitlosen Themen auseinandersetzt. Sein Ansatz ist ausgesprochen humanistisch, intim und thematisch.

Ort : C/O Berlin

Vom 15. September 2023 bis 19. Januar 2024

Öffnungszeiten : Täglich von 11 bis 20 Uhr.

Saal : 10 Euro, 6 Euro Rabatt

Strategie für Humor und Satire: Die kanadische Künstlergruppe General Idea hat die Kunstwelt, aber auch die Gesellschaft immer wieder herausgefordert. In der bisher größten Retrospektive des Trios präsentiert der Gropius Bau mehr als 200 Arbeiten von Ende der 1960er bis Anfang der 1990er Jahre.

Die 1969 in Toronto gegründete Gruppe bestehend aus Felix Partz (1945-1994), Jorge Zontal (1944-1994) und AA Bronson (geb. 1946) hinterfragte die Produktion, Verbreitung und den Konsum von Bildern durch verschiedene Medien. Dabei wendet General Idea immer wieder humorvolle und satirische Strategien an, um auf verschiedene Aspekte der Konsumkultur, der Massenmedien, der sozialen Ungleichheit, der queeren Identität, der Kunstökonomie und der AIDS-Krise aufmerksam zu machen.

Ort : Gropius-Geruch

Vom 22. September 2023 bis 14. Januar 2024

Öffnungszeiten : Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 11:00 bis 19:00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10:00 bis 19:00 Uhr (dienstags geschlossen)

Saal : 15 Euro abzüglich des Preises von 10 Euro

Die Ausstellung 2023 ist anderswo in Deutschland

Charlotte Salomon, M004925 & M004196, Gouache from Life or Theatre, 1940-1942 (Amsterdam Museum of Jewish History Collection © Charlotte Salomon Foundation)
Charlotte Salomon, M004925 & M004196, Gouache from Life or Theatre, 1940-1942 (Amsterdam Museum of Jewish History Collection © Charlotte Salomon Foundation)

Sie vermischt Elemente aus Autobiografie und Fiktion, um ihr Leben neu zu erzählen: Die Ausstellung „Charlotte Salomon. Leben? Oder Theater? im Lenbachhaus. So gibt beispielsweise das Selbstporträt eines Berliners (1917-1943) Einblick in das komplexe und grausam verkürzte Leben eines jungen deutschen Künstlers. In den zwei Jahren nach seiner Flucht aus Berlin nach Südfrankreich 1940 schuf er 1.325 Gouache-Arbeiten mit wasserlöslichen Farben mit Malereien, Texten und szenischen Notizen. Dabei bezog er sich auch auf Musik, Kunst, Film und Philosophie seiner Zeit. Solomon wurde 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Ort : Lenbachhaus

Vom 31. März bis 10. September 2023

Öffnungszeiten : Täglich von 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen

Saal : 10 Euro, 5 Euro Rabatt

Immersive Ausstellung "Van Gogh lebt" © Last Bullet Produktion 2022
Die immersive Ausstellung „Van Gogh Alive“ © Last Bullet Productions 2022

Van Gogh Alive ist ein immersives Kunst- und Unterhaltungserlebnis, das mehr als 8,5 Millionen Menschen in mehr als 70 Städten auf der ganzen Welt inspiriert hat. Zuletzt in Köln, Hamburg und Palma de Mallorca zu sehen, ist dieses multisensorische Erlebnis nun auch in Frankfurt am Main erhältlich.

Diese Ausstellung ermöglicht es den Besuchern, vollständig in die Welt renommierter Künstler einzutauchen und neue, unerwartete Zugänge zur Kunst zu entdecken. Van Goghs Meisterwerke erwachen zum Leben und werden für alle Sinne greifbar – ein lehrreiches und fesselndes Erlebnis, das gleichzeitig Genuss garantiert.

Ort : Raumfabrik

Vom 13. Januar bis 2. Mai 2023

Öffnungszeiten : Täglich von 10 bis 20 Uhr.

Saal : 25 Euro, 18 Euro Rabatt

Leonardo Bezzola, Niki de Saint Phalle, Luzern 1969, Kunsthaus Zürich Foto © Nachlass Leonardo Bezzlla, VG-Bild Kunst, Bonn 2021
Leonardo Bezzola, Niki de Saint Phalle, Luzern 1969, Kunsthaus Zürich Foto © Nachlass Leonardo Bezzlla, VG-Bild Kunst, Bonn 2021

Niki de Saint Phalle ist einer der bekanntesten Künstler seiner Generation. Der Visionär entwickelte eine unverwechselbare Formensprache und schuf ein ebenso unkonventionelles wie facettenreiches Werk. Die „Ananas“, ihre farbenfrohe, großformatige Frauenfigur, begründete ihren internationalen Erfolg und ist bis heute ihr Markenzeichen. Das künstlerische Spektrum des Künstlers ist viel breiter, sein Werk subversiver und gesellschaftskritischer als gemeinhin angenommen.

In einer großen Ausstellung beleuchtet die SCHIRN das vielseitige Werk dieses außergewöhnlichen Künstlers. Niki de Saint Phalle hat ihre Kunst aus einem zutiefst persönlichen Umgang mit ihren Gefühlen und einer radikal feministischen Haltung entwickelt. Er diskutierte gesellschaftliche und politische Themen, kritisierte Institutionen und Leitbilder und verhandelte den öffentlichen Diskurs in seinem bis heute aktuellen Werk. Seine legendären „Fotoshootings“ und eindrucksvollen Installationen im öffentlichen Raum zeugen von der transformativen Wirksamkeit seiner Kunst, die sich in Malerei, Zeichnung, Sammlung, Aktion, aber auch in Theater, Kino und Architektur ausdrückt.

Ort : Schirn

Vom 13. Januar bis 2. Mai 2023

Öffnungszeiten : Dienstag und Sonntag 10:00 – 19:00 ; Mittwoch – Samstag 10-22 Uhr

Saal :

  • 12 € werktags, 10 € Ermäßigung, 24 € Familienkarte, kostenlos für Kinder unter 8 Jahren und KinderKunstKlub-Mitglieder
  • Wochenende 14 €, 12 € ermäßigt, Familienkarten 28 €, kostenlos für Kinder unter 8 Jahren und KinderKunstKlub-Mitglieder

Christo und Jeanne-Claude vor dem Reichstag, Berlin 1995 © Fondation Christo et Jeanne-Claude/ VG Bild-Kunst, Bonn, 2022, Foto: Wolfgang Volz
Christo und Jeanne-Claude vor dem verhüllten Reichstag, Berlin 1995
© Fondation Christo et Jeanne-Claude/ VG Bild-Kunst, Bonn, 2022, Foto: Wolfgang Volz

Diese Ausstellung zeichnet die Entwicklung der Kunstgeschichte von Christo und Jeanne-Claude von Mitte der 1950er Jahre bis heute nach und zeigt die ersten Kunstwerke, die in Frankreich als Teil der Arbeit von Freunden entstanden sind.

Neben Christos Arbeiten sind Gemälde und Objekte von Arman, Niki de Saint Phalle, Jean Dubuffet, Lucio Fontana, Yves Klein und anderen zu sehen. Aus den vielfältigen Bezügen zur Avantgarde im Paris der 1950er Jahre wird deutlich, wie sich die spezifischen Entwicklungen im Werk von Christo und Jeanne-Claude vollzogen und welche künstlerische Position sie einnahmen.

Das Projekt war die letzte Ausstellung, der Christo kurz vor seinem Tod im Mai 2020 zugestimmt hatte.

Ort :Schloss Gottorf

Vom 10. März bis 3. September 2023

Öffnungszeiten : April bis Oktober: Dienstag-Freitag 10.00-17.00 ; Samstag-Sonntag 10-18 Uhr. Von November bis März: Dienstag-Freitag 10.00-16.00; Samstag-Sonntag+Ft 10.00-17.00

Füsun Onur, geboren 1937 in Istanbul, ist einer der bedeutendsten Künstler der Türkei. Er hat ein beeindruckendes und abwechslungsreiches Werk geschaffen, das sich der üblichen Kategorisierung entzieht. In seinen frühen Jahren war er bekannt für seine präzise Erforschung von Oberflächen und Räumen und seine bemerkenswerten Leistungen in der Bildhauerei. Dieser formale Ansatz ist jedoch nur ein Ansatz unter anderen. Seit Anfang der 1970er-Jahre verband sie ihn in großen Installationen mit Alltagsgegenständen und sinnlichen Materialien: fragile Objekte und Innendekorationen aus Glas, Holzstücke, Kleider, Wollfäden, Stühle, Kisten, Bälle. Hinzu kommt ein erzählerischer Drang, der seinem Werk die poetische Tiefe bis heute verleiht. Die Aktualität seiner Arbeit liegt in den verschiedenen Verfahren, mit denen er seinen künstlerischen Fragestellungen nachgeht und immer wieder neue Lösungen findet.

Ort :Ludwig-Museum

Vom 16. September 2023 bis 28. Januar 2024

Öffnungszeiten : Dienstag bis Sonntag (einschließlich Feiertage): 10:00 – 18:00

Saal : 11 Euro, 7,50 Euro Rabatt

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Lora Kaiser

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