Aus Deutschland stammender Dokumentarfilm von Nadine Buss

Der Vater der Regisseurin Nadine Buss hatte ihre Herkunft lange verschwiegen und war aus gutem Grund beunruhigt darüber, dass die Leute vermuten könnten, dass sie eine Deutsche sei.

Seine Tochter Nadine weiß davonaus Deutschland weil sein Vater 1945 im Alter von 10 Jahren mit seiner Mutter, die Louis folgte, nach Frankreich gekommen war, einem französischen Freund, der sie ermutigte, ihm zu folgen.

Der Vater des kleinen Jungen war tatsächlich verschwunden, seine Frau Else hatte keine weiteren Nachrichten über ihn, seine Spur verlor sich in Berlin…

Als das Kind in Frankreich ankam, begann es sehr schnell Französisch zu lernen und verbarg seinen Akzent, weil es ihn schnell verstand aus Deutschland würde ihn sonst von anderen Schulkindern fernhalten.

Gefühle der Existenzangst entlarvt Der Vater des Regisseurs blieb die meiste Zeit seines Lebens bestehen. Bei seiner Ankunft in Frankreich hat das Kind diesen Status bereits in Anspruch genommen nach Hause geschickt und sein Vorname Bern wurde in Bernard geändert. Sogar der Name seines Vaters Karl wurde französischisiert und wurde in seinen neuen Buchstaben zu Charles …

Der Vater von Nadine Buss hatte seinen Kindern nie Deutsch beigebracht und hier ist die ganze kleine Geschichte in der großen Geschichte mit großem H, die uns seine Tochter mit viel Poesie und unendlicher Zärtlichkeit, ja sogar Subtilität erzählt. Nadine.

Aus dem Schulheft, das ihm sein Vater vor vier Jahren anvertraut hat, entnimmt der Regisseur die Handlung des Lebens seines Vaters, um zu seinen Wurzeln zurückzukehren, und greift dabei auch auf Archive und wunderschöne Animationssequenzen zurück.

Durch Recherchen in Deutschland erfuhr die junge Frau, dass ihr Großvater Karl Teil des Volkssturms gewesen war, einer Volksmiliz, die Berlin verteidigte, bevor er im Alter von vierzig Jahren in einem Arbeitslager in Polen starb.

Diese Informationen sowie Fotos aus seiner Kindheit ermöglichten es Bernard zweifellos, wieder Bern zu werden und sich so mit ihm zu versöhnen aus Deutschland, Was Nadine Buss betrifft, so deckt sie mit diesem Dokumentarfilm auch wirklich das Geheimnis ihrer Herkunft auf und verknüpft sie wieder miteinander.

Diese Geschichte kann uns nur berühren, weil sie uns zurück zu Familiengeheimnissen führt, die in unserem Unterbewusstsein verborgen sind, und ein Foto oder eine Geschichte in einem Schulheft reicht manchmal aus, um uns aufzuwecken.

Lora Kaiser

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