Auf der Dubai Airshow, die vom 13. bis 17. November stattfand, begeisterte Emirates alle Industriellen. Einen Tag nach ihrem Mega-Vertrag über 90 Boeing 777X zückte die Fluggesellschaft erneut ihr Scheckbuch, dieses Mal zugunsten des französischen Triebwerks- und Ausrüstungsherstellers Safran. Der französische Industrielle gab am Dienstag, 14. November, die Unterzeichnung von Verträgen mit einem geschätzten Gesamtwert von 1,2 Milliarden US-Dollar bekannt. Auf der Speisekarte: Nein, nicht der Motor, sondern die Kabinenausstattung und insbesondere die Flugzeugsitze.
„Dies ist einer der größten Verträge, die jemals von der Safran Seats-Niederlassung unterzeichnet wurden, die für Flugzeugsitze verantwortlich ist.», begeisterte Safran. Im Einzelnen regelt der Vertrag insbesondere die Lieferung von Business-Class-, Premium-Economy- und Economy-Sitzen für die Airbus A350 der Emirates-Gesellschaft sowie von Business- und Economy-Class-Sitzen für die Boeing 777X-9. Insgesamt belaufen sich allein die Sitzplatzbestellungen zum Listenpreis auf rund 1 Milliarde US-Dollar. Bestellungen von Emirates werden in erster Linie französischen Standorten zugute kommen, und Bestellungen aus Issoudun (Indre) sowie Standorten in den Vereinigten Staaten werden bei Safran angegeben.
Intensiver Wettbewerb
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