Anti-Terror-Einsatz in Deutschland: Ein Iraner wird gefangen genommen

Ein iranischer Staatsangehöriger wurde in Deutschland wegen des Verdachts festgenommen, einen chemischen Angriff mit Zyanid und Ricin, zwei hochgiftigen Substanzen, vorbereitet zu haben.

Ein 32-jähriger Iraner, angeblich planten sie „islamistische“ Anschläge mit Zyanid und Ricinin der Nacht von Samstag auf Sonntag in Deutschland festgenommen.

Die Düsseldorfer Polizei nahm zwei Festnahmen vor und durchsuchte die Wohnung des Verdächtigen im nordrhein-westfälischen Castrop-Rauxel nach Giften, Zyanid und Ricin.

Die Ermittler gehen jedoch davon aus, dass der Verdächtige einen Anschlag vorbereitete Es wurden keine weiteren Informationen über den geplanten Angriff oder darüber veröffentlicht, ob verdächtige Substanzen gefunden wurden.

Der zuständige Generalstaatsanwalt Holger Heming sagte dem SPIEGEL am Mittag, in der durchsuchten Wohnung seien keine Hinweise auf Ricin oder Zyanid gefunden worden. Ob das Gift woanders gelagert wurde, haben die Forscher noch nicht beantwortet.

Laut der Bild-Tageszeitung Deutsche Behörden wurden vor einigen Tagen von ausländischen Geheimdiensten vor einem drohenden „Chemiebombenanschlag“ gewarnt..

Deutschland war in den letzten Jahren Ziel mehrerer islamistischer Anschläge. In Deutschland ist die Erinnerung an den Anschlag mit einem Lastwagen auf dem Weihnachtsmarkt im Dezember 2016, bei dem 13 Menschen ums Leben kamen, noch sehr stark in Erinnerung.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach dankte in einem Tweet dem Einsatz von Sicherheitskräften und Forschern.

Ricin ist eine sehr giftige Substanzin der Kriegswaffenliste unter „Biologische Waffen“ aufgeführt. Cyanid ist außerdem sehr giftig.Schon in geringen Mengen wirkt es für den Menschen tödlich.

Ricarda Lange

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