BERLIN. Von mit Farbe bespritzten russischen Geschäften bis hin zu Beleidigungen auf der Straße haben sich die Angriffe auf die russische Gemeinschaft in Deutschland nach dem Einmarsch in die Ukraine vervielfacht, was die Behörden dazu veranlasste, zu befürchten, dass Konflikte in ihr Territorium importiert werden.
Um die „Russophobie“ in Deutschland anzuprangern, dem Land, das die größte russische Diaspora in der Europäischen Union beherbergt, wurden Karawanen mit russischer Flagge organisiert, die wegen ihrer mangelnden Distanz zu russischen Militärschlägen kritisiert wurden.
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Gestern gab es neue Demonstrationen in Frankfurt und Hannover und am Samstag Demonstrationen in Lübeck und Stuttgart, bei denen Hunderte von Menschen zusammenkamen, um antirussische „Diskriminierung“ zu verurteilen.
Unter dem Motto „Gegen Hass und Belästigung“ versammelten sich rund 800 Menschen mit der dreifarbigen russischen Flagge in der Frankfurter Innenstadt.
Der Marsch begann in einem Viertel, in dem sich große Banken befinden, und näherte sich einem Protest zur Unterstützung der Ukraine, an dem hundert Menschen teilnahmen, aber die beiden Gruppen blieben durch eine Polizeikette getrennt.
Diese Mobilisierung sorgte für Aufsehen in der deutschen Politik, da sie mit der Verbreitung von Informationen über das Massaker in der ukrainischen Stadt Bucha zusammenfiel.
Seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine wurden der Polizei 383 antirussische und 181 antiukrainische Verbrechen gemeldet.
In Deutschland leben etwa 1,2 Millionen Menschen aus Russland und 325.000 ukrainischen Kolonien, dazu kamen kürzlich etwa 316.000 Kriegsflüchtlinge.
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