Die deutsche Kirche leitet Gelder um, um die Spielschulden des Priesters zu bezahlen – The World

BERLIN. Dem Erzbistum Köln, das für seinen Umgang mit sexuellem Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche kritisiert wurde, droht nun ein Skandal, nachdem bekannt wurde, dass es Gelder abgezweigt hat, um die Spielschuld eines Priesters in Höhe von einer halben Million Euro zu begleichen.

Laut lokalen Medien stammte das verwendete Geld aus einem Fonds, der Missbrauchsopfer entschädigen soll.

„60 Prozent der Missbrauchsopfer erhalten weniger als 20.000 Euro. Opfer, die im Gegensatz zu einem Priester kein festes Einkommen haben, müssen sich mit weniger als 10 Prozent dessen begnügen, was die Kirche ausgibt, um die Situation eines Priesters zu lösen, den er oder sie hat sie ist schuldig“. Das teilte der Opfervertreter der Tageszeitung „Kölner Stadt Anzeiger“ mit.

Die Schulden, so der Erzbischof, seien in mehreren Raten beglichen worden, um dem Priester in seiner schwierigen Situation zu helfen.

Die Erzdiözese hat eingeräumt, dass sich die Kosten der Hilfe auf mehr als eine Million Euro beliefen, da die Zahlungen auch zu einer Steuerschuld führten, die damals nicht gedeckt war, einschließlich Zinsen, 600.000 Euro überstieg.

Der Missbrauchsskandal innerhalb der katholischen Kirche und die Behandlung durch einige Bischöfe führten zu einem beschleunigten Verschwinden von Gläubigen.

Lora Kaiser

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