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– Die Geschichte des letzten Jahrhunderts zeigt, dass Deutschland Russland als besonderen Partner behandelt hat. So wie Deutschland heute die Lieferung von Waffen an die gefährdete Ukraine blockierte, blockierte Deutschland 1920, als Polen gegen die bolschewistische Offensive kämpfte, auch die Lieferung von Ausrüstung an Polen – so Bartosz Kownacki in einem Interview mit dem Portal Niezalezna.pl.
Zwei britische C-17-Transportflugzeuge mit militärischer Verteidigungsausrüstung für die Ukraine mussten die längere Route nehmen und Deutschland meiden, da das Land den Transport der Waffen durch den deutschen Luftraum nicht genehmigte, berichtete die Website des British Defence Journal am Montag.
Die Behörden in Kiew haben Deutschland wiederholt aufgefordert, seine Politik des Umgangs mit russischen Drohungen, keine Waffen an die Ukraine zu schicken, einzustellen. Diese Position wurde am Montag von der Außenministerin der neuen Bundesregierung, Annalena Baerbock, in Kiew wiederholt. Mitte Dezember vergangenen Jahres sagte der ukrainische Verteidigungsminister Oleksiy Reznikov in einem Interview mit der Financial Times, Deutschland habe in den vergangenen Monaten auch Käufe im Rahmen der Nato für ukrainische Truppen blockiert.
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Deutschlands strategischer Partner
Wir haben den stellvertretenden Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungsausschusses des Sejm, Bartosz Kownacki, gefragt, warum Deutschland als NATO-Mitglied so gegen ein Land vorgeht, das vom NATO-Hauptfeind Russland bedroht wird. – Die Antwort liegt auf der Hand. Denn Russland ist in diesem Teil Europas ein strategischer Partner Deutschlands, und Deutschland hat dies in den letzten Jahrhunderten bewiesen und zeigt es immer noch. – Sie sagt.
– Tatsächlich haben sie Allianzen umsonst, sie haben ihre Partner umsonst, denn bitte denken Sie daran, dass die ukrainisch-deutschen Beziehungen, unabhängig davon, wie wir urteilen, historisch immer gut waren und die Ukrainer immer starke Gefühle gegenüber Deutschland hatten. Selbst wenn wir uns die polnisch-ukrainischen Beziehungen ansehen, sind wir überrascht, wie nahe sie uns sind. Ich hoffe, die Ukrainer verstehen endlich, dass sie immer und immer wieder von den Deutschen instrumentalisiert werden
– Sie sagt.
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Russland über die Ukraine
Der Politiker ist sich darüber im Klaren, dass Deutschland sich im Konfliktfall immer auf die Seite Russlands stellen wird, nicht auf die Seite der Ukraine. – Für Deutschland ist es nur wichtig, dass Russland die Verwirklichung deutscher Interessen garantiert, zum Beispiel in der Ukraine – betonte er.
– Die Geschichte des letzten Jahrhunderts zeigt, dass Deutschland Russland als besonderen Partner behandelt hat. So wie Deutschland heute die Lieferung gefährdeter Waffen an die Ukraine blockierte, blockierte Deutschland 1920, als Polen gegen einen bolschewistischen Angriff kämpfte, auch die Lieferung von Ausrüstung an Polen.
– hinzugefügt.
Bartosz Kownacki erklärte: „Deutschland wird seine Entscheidung natürlich damit begründen, dass es wenige formale Regelungen gibt oder man im Rahmen des Dialogs mit Russland nicht provozieren will. „Sie verfolgen wirklich ihre eigenen Interessen“, schloss er.



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