Deutsche Politiker überreichten VIP-Eurocup-Tickets im Wert von 7.000 Euro

Den 21 Abgeordneten der Linkspartei im Berliner Landtag wurden VIP-Tickets für das EM-Spiel in der deutschen Hauptstadt verweigert.

Es war eine suggestive Einladung. Darin enthalten sind drei Tickets für das Finale, zwei für das Halbfinale und fünf für das Viertelfinale, jeweils aus der Kategorie 1, dem VIP-Bereich mit Anrecht auf eine außergewöhnliche Verpflegung vom Vorspiel bis zum Ende. „Der Gesamtwert der Tickets beträgt rund 7.000 Euro“, hieß es über die Schulung.

Die Führung der Linkspartei hat beschlossen, davon nicht Gebrauch zu machen. Ihr Wunsch sei es, ihn an „Menschen zu vergeben, die ehrenamtlich Sport treiben und es verdienen, unsere Stadt zu repräsentieren“, sagten die beiden Landesleiter der Gruppe, Anne Helm und Carsten Schatz.

Aber so einfach ist es nicht. Der Standort ist nominell. „Da es für uns nicht möglich ist, die Tickets selbst zu verschicken, möchten wir, dass die für Sport zuständigen Senatoren diese an die Nachwuchstrainer weitergeben.“

„Wir werden das Spiel wie viele andere Berliner mit Freunden zu Hause, im Park oder mit Fußballfans aus ganz Europa in der Kneipe oder auf der Tribüne verfolgen“, kündigten sie an.

Im Regionalparlament der Hauptstadt liegt die Linke auf dem vierten Platz. Entstanden durch den Zusammenschluss der ehemaligen DDR-Kommunisten und der Partei Oskar Lafontaines, hatte die Partei ihren Hauptwahlkreis in der ehemaligen DDR.

Friederic Beck

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