Franz Beckenbauer ist gestorben: Der legendäre deutsche Fußballer starb am 7. Januar, wie seine Familie heute der deutschen Agentur mitteilte Dpa. Er ist 78 Jahre alt. „Mit tiefer Trauer teilen wir Ihnen mit, dass mein Mann und unser Vater Franz Beckenbauer gestern, Sonntag, friedlich im Kreise seiner Familie verstorben sind“, teilte die Familie in einer um Respekt ersuchenden Mitteilung mit: „Wir bitten Sie, in Stille zu trauern und zu trauern.“ Unterlassen Sie es zu fragen.“ Der Kaiser – wie er von seinen Fans genannt wird – gilt bis heute als einer der stärksten Verteidiger der Welt. Als zentraler Mittelfeldspieler geboren, wandelte er sich später zum Libero (THE PHOTOSTORIA).
Franz Beckenbauer, vom FC Bayern zur Frau Kosmos. Dann seine Trainerkarriere
Beckenbauer wurde am 11. September 1945 in München geboren. In seiner Heimat sehr beliebt, entwickelte er sich beruflich in den Reihen des FC Bayern München, wo er – nach vielen Jahren in der Jugendmannschaft – von 1964 bis 1977 spielte. Gegen Ende seiner Karriere auf dem Platz wurde er einer von ihnen die ersten europäischen Fußballer, die gewinnen. Spieler wechselt ins Ausland: 1977 schloss er sich den New York Cosmos an und traf dort auf Pelé. Bei ihnen beendete er 1983 nach einer kurzen Zeit in Hamburg seine Karriere als Fußballer. Von 1984 bis 1990 war er Trainer der DFB-Auswahl. Anschließend wechselte er zu Olympique Marseille und 1994 zu den Bayern, wo er seit 2009 tätig ist wurde Ehrenpräsident. Er war Präsident des Organisationskomitees der Weltmeisterschaft 2006, die Italien gewann.
Ein revolutionärer Verteidiger: Trophäen und Siege
Beckenbauer wird oft zugeschrieben, dass er die Rolle des Verteidigers revolutioniert hat, in einer Zeit, in der viele seiner Kollegen sich auf den Umgang mit gegnerischen Angreifern beschränkten. Kaiser wurde zunächst als Spieler Weltmeister, 1974 mit den Bayern, dann als Trainer und gewann 1990 in Rom gegen den Argentinier Maradona: Vor ihm war nur der vor wenigen Tagen verstorbene Brasilianer Mario Zagallo Weltmeister geworden Champion. Sowohl auf dem Feld als auch als Trainer die Nummer eins. Gewinner von zwei Ballons d’Or (1972 und 1976), auf seinen Palmares auch unter anderem die Europameisterschaft 1972 in Belgien, drei Europapokale und ein Pokal der Pokalsieger als Spieler mit Bayern München, sechs deutsche Meisterschaften ( fünf als Spieler und einer als Trainer) und ein UEFA-Pokal als Bayern-Trainer im Jahr 1996.



auch lesen
Der Kaiser – Franz Beckenbauer, Sky Original Filmkritik
Gesundheitszustand
Beckenbauer war schon seit einiger Zeit krank, doch im Laufe der Monate wurde sein Gesundheitszustand immer besorgniserregender. Im August 2022 waren es die Worte eines weiteren Deutschen Meisters, Lothar Matthäus, die für Besorgnis sorgten: „Wir hoffen, dass er wieder auf die Beine kommt.“ Franz hat immer gesagt, dass die Gesundheit das Wichtigste ist. „Das hat er im Moment nicht“, sagte er, nachdem Beckenbauer die Feierlichkeiten zum 33. Jahrestag des deutschen WM-Sieges 1990 verpasst hatte.



Siehe auch
Gianluca Vialli, Abschied vom Fußballer vor einem Jahr: FOTOSTORIA



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