Noussair Mazraoui, der marokkanische Außenverteidiger des FC Bayern München, ist in politische Unruhen verwickelt indem sie Videos in ihren sozialen Netzwerken teilen, in denen sie Palästina den Sieg im Krieg mit Israel wünschen. „Herr, hilf unseren Brüdern, die in Palästina unterdrückt werden, den Sieg zu erringen. Möge Gott den Verstorbenen vergeben, möge Gott die Verwundeten heilen„, ist im Video eine Stimme zu hören, Eine Tatsache, die umso umstrittener ist, wenn man bedenkt, dass Mazraoui die Umkleidekabine mit dem Israeli Daniel Peretz teilt.Torwart der drei Bundesligameister.
Johannes Steininger, Mitglied der konservativen CDU, forderte den bayerischen Verein umgehend auf, in dieser Angelegenheit Maßnahmen zu ergreifen. „Die Mannschaft von Kurt Landauer (Präsident der Münchner Mannschaft während der NS-Herrschaft), die von den Nazis als ‚Judenklub‘ bezeichnet wurde, darf dies nicht zulassen. Lieber FC Bayern, bitte entferne ihn umgehend. Darüber hinaus müssen alle staatlichen Instrumente genutzt werden, um ihn aus Deutschland auszuweisen.“betonte der Bundestagsabgeordnete über seinen X-Account.
Mazraoui selbst reagierte und äußerte in einer Stellungnahme Folgendes: „Im Wesentlichen kämpfe ich für Frieden und Gerechtigkeit in dieser Welt. Das bedeutet, dass ich mich stets gegen alle Arten von Terrorismus, Hass und Gewalt aussprechen werde. Ich verstehe nicht, warum die Leute anders über mich denken und warum ich einer Gruppe zugeordnet werde, die von Hass geleitet wird. Jeden Tag sterben unschuldige Menschen an den Folgen dieses schrecklichen, unkontrollierten Konflikts. „Ich möchte klarstellen, dass ich weder bewusst noch unbewusst die Absicht hatte, jemanden zu beleidigen oder zu verletzen.“. Der FC Bayern hat sich hierzu vorerst nicht geäußert.
Sein Kollege Peretz mit Israel
Bayerns israelischer Torhüter Daniel Peretz wiederum zeigte seine bedingungslose Unterstützung für Israel in dem Konflikt durch zwei Posts auf Instagram, der zweite nachdem Mazraoui seine vorherigen Kommentare gepostet hatte. „Mein Herz ist bei allen. Bleib stark und pass auf dich auf. „Wir werden hier raus, Israel“ sagte er in einer Veröffentlichung, der ein Video beigefügt war.
Es bleibt abzuwarten, wie sie reagieren werden, wenn sie nach dem Ende ihrer Länderspielverpflichtungen wieder in der Kabine der Bayern aufeinandertreffen. BILD geht davon aus, dass es von nun an zu einer angespannten Stimmung aufgrund von Situationen kommen wird, die die Spieler aufgrund unterschiedlicher politischer Ansichten zu spalten drohen.
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