Da im September Wahlen stattfinden, Fake News sind eines der Hauptthemen in Deutschland. Die Bundesregierung ist so besorgt über die zunehmende Menge falscher und diffamierender Informationen, dass sie weitere Schritte unternimmt, um Technologieunternehmen unter Druck zu setzen, ihre Netzwerke zu verbessern.
Das Parlament hat diesen Monat ein neues Gesetz verabschiedet, das der Gesetzgeber umsetzen kann Geldstrafe von bis zu 50 Millionen Euro an Social-Media-Unternehmen, die kriminelle Inhalte nicht schnell genug entfernen. In diese Kategorie fallen verleumderische und hasserfüllte Nachrichten.
„Es hat sich etwas verändert“, sagte die Kanzlerin Angela Merkel ins Parlament, kurz nachdem Fake News bei den US-Wahlen eine bedeutende Rolle gespielt hatten. „Heute haben wir gefälschte Seiten, Bots, Trolle, und wir müssen diesem Phänomen entgegentreten und es gegebenenfalls regulieren.“
Es ist eine Sache, mit Fake News umzugehen, und eine andere, eine Lösung zu finden. Davon ist nicht nur Deutschland enttäuscht. Politiker, Medien und Technologieunternehmen in beiden Ländern haben monatelang darum gekämpft, eine improvisierte Antwort zu finden.
Das Unternehmen, das im Zentrum des Fake-News-Kampfes steht, ist Facebook. Seit der US-Wahl im letzten Jahr machen einige westliche Politiker den Tech-Mogul für „Fake News“ verantwortlich. Mark Zuckerberg und sein Unternehmen.
Um zu zeigen, dass sie dieses Problem lösen können, hat Facebook Sicherheitsmaßnahmen ergriffen korrigierend, Eine Ermittlungsorganisation, die in Deutschland ein Tool entwickelt hat, das es Journalisten ermöglicht, Fake News zu erkennen, wenn sie von Facebook-Nutzern gemeldet werden. Seit April arbeitet Facebook mit investigativen Journalisten zusammen, um sämtliches im sozialen Netzwerk geteiltes Material zu überprüfen.
Die Ergebnisse dieser Experimente waren bisher gemischt. Während die Faktenprüfer von Correctiv sagen, dass das Tool hilfreich ist, wissen sie immer noch nicht, wie das soziale Netzwerk die Liste der Beiträge zur Überprüfung zusammenstellt.
Politiker in anderen europäischen Ländern, darunter Großbritannien und Frankreich, haben Facebooks Verantwortung dafür, dass auf seinen Seiten terroristische Netzwerke und kriminelle Inhalte gedeihen, direkt unterstützt. Daher wird der Druck auf die Unternehmen zunehmen.
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