Berlin, Deutschland wird sein Geothermie-Bohrprogramm erweitern. | Denken Sie an Geothermie

Berlin, Deutschland wird sein Geothermie-Bohrprogramm erweitern.  |  Denken Sie an Geothermie
Bundestag, Berlin, Deutschland (Quelle: Herman/flickr, Creative Commons)

Der Fahrplan für Tiefengeothermie für Berlin, Deutschland, wurde um weitere Bohrstandorte und eine umfangreichere seismische Erfassungskampagne erweitert.

Für unser Publikum, das sich für den Geothermiesektor in Europa interessiert: Wir übermitteln diese Neuigkeiten über unsere globale Plattform ThinkGeoEnergy:

Der Fahrplan Tiefengeothermie für das Land Berlin wurde in der Senatssitzung von Senator für Mobilität, Verkehr, Klima und Umweltschutz, Dr. Manja Schreiner und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Franziska Giffey.

Um das Entdeckungsrisiko zu reduzieren, wird das bestehende Bohrprogramm an 13 potenziellen Standorten um neun Tiefbohrungen erweitert. Darüber hinaus wird die geplante 3D-Seismik-Erfassungskampagne nun auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet.

Vor einigen Monaten kündigte Senatorin Manja Schreiner an, drei Testbohrungen an ausgewählten 13 potenziellen Standorten durchführen zu wollen.. Schreiner wies weiter darauf hin, dass 20 % des Wärmehaushalts in Berlin durch Geothermie gedeckt werden könnten, eine große Chance, wenn man bedenkt, dass derzeit mehr als 90 % des Wärmebedarfs der Stadt durch fossile Brennstoffe (Erdgas, Kohle, Öl) gedeckt werden.

Das Land Berlin beabsichtigt, das Management der Tiefengeothermie durch Kommunen und Privatwirtschaft zu koordinieren, um landesweit ein optimales und nachhaltiges städtisches Wärmekonzept zu schaffen. Zu diesem Zweck arbeitet das Land Berlin an der Beantragung einer kohärenten bergbaurechtlichen Genehmigung für das gesamte Stadtgebiet.

Für die Umsetzung dieser Maßnahmen sind Fördermittel in Höhe von 98 Millionen Euro erforderlich. Aus diesem Grund können Anträge für die Sonderförderung „Klimaschutz, Resilienz und Transformation“ berücksichtigt werden. Eine Refinanzierung durch jeden Projektentwickler wird in Betracht gezogen, wenn die Bohrung erfolgreich verläuft.

„Erneuerbare Energiequellen sind für die zukünftige Wärmeversorgung der Hauptstadt von entscheidender Bedeutung. In der aktuellen Analyse der Wärmewende in Berlin ist Wärme aus Geothermie ein wichtiger Bestandteil. „Im Hinblick auf die Klimaneutralität leisten wir mit der Deep Geothermal Roadmap einen wichtigen Beitrag zur thermischen Wende in Berlin“, sagte Dr. Manja Schreiner, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.

„Wir streben weiterhin danach, Berlin klimaneutral zu machen. Allerdings wird Berlin nur dann klimaneutral, wenn die Wärmeversorgung mit einem intelligenten Mix aus nachhaltigen Energiequellen klimaneutral wird. In dicht besiedelten Ballungsräumen in Hauptstädten können wir zeigen, wie saubere Energieversorgung in Großstädten funktioniert. Berlin verfügt über das größte Fernwärmenetz Westeuropas. Gerade hier kann Geothermie einen wertvollen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten und macht Berlin zu einem Beispiel für zukünftige Lösungen. Das ist gut für die Gesellschaft und ein Mehrwert für unsere Stadt und die gesamte Region“, sagte Franziska Giffey, Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Referenzquelle über ThinkGeoEnergy: Berlin.de Und Berliner Morgenpost

Rafael Schröder

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