Ein Ausnahmefall eines Mannes mit Alzheimer ohne Anzeichen der Krankheit

Ein Wissenschaftlerteam fand eine zweite Person, die definitiv Symptome hatte Alzheimer im Alter von 40 Jahren, aber wer hat es nicht und fängt es erst Jahrzehnte später an? Diese Ergebnisse legen die Möglichkeit nahe, dass genetische Mutationen eine wichtige Rolle bei der Verzögerung von Anzeichen einer Pathologie spielen.

Im Kolumbien des 18. Jahrhunderts leidet ein Mann an einer seltenen genetischen Mutation, die in früheren Generationen nicht vorhanden war, und hat eine wenig beneidenswerte Prognose: Etwa im Alter von 44 Jahren wird er plötzlich sein Gedächtnis verlieren und im Alter von 49 Jahren an Alzheimer erkranken. Krankheit. Der Mann arbeitete jedoch weiter, bis er im Alter von 60 Jahren in den Ruhestand ging, und erst mit 67 Jahren bemerkte er die ersten Anzeichen eines kognitiven Verfalls.

Heute leben etwa 6.000 Nachkommen dieses Mannes in Antioquia, Kolumbien, und 1.200 von ihnen tragen dieselbe genetische Mutation, bekannt als E280A oder paisa (Name der kolumbianischen Region). Dementia praecox kommt so häufig vor, dass man sie in manchen Dörfern „la bobería“ nennt, was vom spanischen Wort für dumm oder schwindelig stammt, sagte der Arzt. El País.

Im Jahr 2020 ist es passiert Diese genetische Mutation wurde bei einer Frau, Aliria Rosa Piedrahita de Villegas, entdecktder im Alter von 77 Jahren in der kolumbianischen Stadt Medellín starb, nachdem er drei Jahrzehnte später als erwartet an Demenz erkrankt war.

Diese Woche, Das gleiche Wissenschaftlerteam beschrieb einen zweiten seltenen Fall eines Mannes, der diese Mutation trug, litt aber bis zum Alter von 67 Jahren unter keinerlei kognitiven Problemen. Er trägt den Spitznamen Patient J. Er begann erst im Alter von 72 Jahren an Alzheimer zu erkranken, fast drei Jahrzehnte später als erwartet.

Forscher glauben, dass dieser Fall neue Möglichkeiten in der Forschung für neue wirksame Behandlungen gegen die Krankheit eröffnet.

Gewinn in der genetischen Lotterie

Eine Obduktion ergab, dass J. Hes Gehirn verkümmert war und alles davon hatte klassische molekulare Merkmale der Alzheimer-Krankheit: eine große Anzahl klebriger Proteingruppen, bekannt als Amyloid-Plaquesowie ein paar andere Knicke Protein heißt Du weisst. Diese Knoten treten normalerweise bei Menschen mit sehr schwerer Demenz auf. Allerdings überlebte dieser Mann die Alzheimer-Krankheit länger als erwartet.

Ricarda Lange

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