Oscars 2023 | „Alles ruhig an der Front“: Die brutalen Grabenkämpfe des Ersten Weltkriegs, bei denen jahrelang keine Seite vorankam

  • Angel Bermudez (@angelbermudez)
  • BBC News World

Bildquelle, Unterer Reiner

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Paul Bäumer, der Protagonist von „Alles still an der Front“, ist ein junger Deutscher, der im Ersten Weltkrieg im Stellungskrieg kämpft.

Als Paul Bäumer und seine drei Freunde sich im Ersten Weltkrieg zum Wehrdienst in der deutschen Wehrmacht meldeten, hörten sie einen Vortrag, in dem der Direktor der Schule ihnen versicherte, dass ihnen ein historischer Moment bevorstehe, und ihnen versprach, in wenigen Wochen nach Paris zu marschieren, worauf die Jugendlichen mit bewegten Schreien reagierten.

Das ist eine der Eröffnungsszenen des Films „Alles still an der Front“ (An der Westfront ist alles ruhig), Gewinner 4 Oscar Diese Woche in Los Angeles unter den besten internationalen Filmen und basierend auf dem gleichnamigen Roman des deutschen Schriftstellers Erich Maria Remarque.

Doch trotz all seiner Begeisterung für den Kampf, Weder Bäumer noch seine Freunde marschierten jemals nach Paris, denn sie waren in den Schützengräben der sogenannten Westfront gefangen.Ebenso wie die Millionen anderer Soldaten der Streitkräfte, die in diesem Konflikt kämpfen.

Und Stellungskriege sind ein tragisches Merkmal des sogenannten Ersten Weltkriegs, in dem die Streitkräfte Deutschlands, Österreich-Ungarns und des Osmanischen Reichs gegen Frankreich, Großbritannien, Russland, Italien, Japan und später die Vereinigten Staaten antraten.

Rafael Schröder

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