Es LGTBI-Gruppen und NGOs für Menschenrechte erheben ihre Stimme und drängen die Bundesregierung, von Reisen zur WM in Katar abzuratenr, Länder, die noch die Todesstrafe anwenden und lHomosexualität ist verboten.
Mehrere Äußerungen des WM-Botschafters von Katar, des ehemaligen Nationalspielers Khalid Salman, gegenüber dem öffentlich-rechtlichen ZDF alarmierten eine Situation, die eigentlich nicht überraschen sollte. Salmar beschreibt Homosexualität als „Geisteskrankheit“ und argumentiert, dass es „haram“ (religiös verboten) ist.
Nichts davon sei „unbekannt“, sagte Alfonso Pantisano vom Deutschen Lesben- und Homosexuellenverband (LSVD) gegenüber EFE. Weder die Haltung Katars zur Homosexualität noch die angebliche Korruption bei der Vergabe des Turniers durch die FIFAdamals unter der Leitung von Joseph Blatter – der nun einräumt, dass die Entscheidung ein „Fehler“ war.
„Salmans Worte erklären nur die Haltung Katars gegenüber Homosexuellen“, erinnerte sich Pantisano. In Katar wird Homosexualität als „Sodomie“ eingestuft und ist verboten, ebenso wie die öffentliche Äußerung dieser sexuellen Orientierung.
Der LSVD hatte schon lange vor Salmans Aussage zum Boykott der WM in Katar aufgerufen. Daraufhin forderten sie die Bundesregierung auf, Mitgliedern des Kollektivs Reisen nach Katar nicht zu empfehlen LGBTI.
Die sozialdemokratische Innen- und Sportministerin Nancy Faeser hält die Sicherheit aller Besucher für gewährleistet. „Die Macht gehört dem Innenminister und gleichzeitig dem Premierminister des Landes“, forderte der Minister, der in der vergangenen Woche in Katar war, um Sicherheitsgarantien von seinen Behörden zu erhalten.
Faeser muss den Besuch unangenehm empfunden haben. Einige seiner jüngsten Äußerungen, in denen er die WM-Feierlichkeiten dort kritisierte, sind auf diplomatischer Ebene Katars zu beanstanden.
Minister Faeser reagierte auf Salmans Äußerung mit „Erstaunen“, was Katar erneut „verärgerte“. Die neueste Version der Reisewarnungen des Außenministeriums im Vorfeld der Weltmeisterschaft, aktualisiert am Mittwoch, es enthält nur drei Zeilen, die sich auf das LGTBI-Kollektiv beziehen.



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