Freiburg schlägt Hamburg mit 3:1 und zieht damit ins DFB-Pokalfinale ein

Freiburg besiegte am Dienstag den einst starken Bundesligisten Hamburg mit 3:1 und erreichte erstmals das DFB-Pokalfinale.

Die Gäste dominierten das Geschehen in der ersten Halbzeit mit Toren von Nils Petersen, Nicolas Höfler und Vincenzo Grifo. Hamburg reagierte ganz knapp zum Schluss mit einem Tor von Robert Glatzel in der 88. Minute.

Der Heimverein hatte vor 57.000 Zuschauern im Volksparkstadion einen guten Start hingelegt, konnte aber eine Ecke nicht klären und Petersen erzielte nach 11 Minuten den Führungstreffer.

Höfler erzielte sechs Minuten später mit einem abgefälschten Schuss das 2:0, Grifo besiegelte es in der 35. Minute mit einem Elfmeter.

Ein Elfmeter wird nach einer Überprüfung durch den Video-Schiedsrichterassistenten (VAR) zugesprochen. Auf dem Bild ist der Hamburger Moritz Heyer zu sehen, der dem stürzenden Freiburger Verteidiger Nico Schlotterbeck bei einem Klärungsversuch ins Genick tritt.

Die Gästefans feierten bereits den Einzug ihrer Mannschaft ins Endspiel, bevor Glatzel das Ehrentor für Hamburg erzielte. Es war nur ein kurzes Ärgernis.

Im anderen Halbfinale empfängt der letztjährige Finalist Leipzig am Mittwoch Union Berlin.

Herrick Vogt

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